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Letzte Aktualisierung: 01.07.2022

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"Singen fünf vor eins"

Singeprojekt für Frankfurter Schulen zum Neustart Kultureller Bildung

von Ilse Romahn

(14.06.2022) Zusammenarbeit der Schulen mit dem Staatlichen Schulamt für die Stadt Frankfurt und dem Historischen Museum Frankfurt.

Schulsingen
Foto: C. Mohr
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Durch die Pandemie wurden in den Schulen die Bedingungen für die musikalische Praxis stark beeinträchtigt. Vielerorts wurden die Arbeit im Instrumentalensemble und der Gesang sogar zeitweise ganz eingestellt. Musiklehrkräfte haben während dieser Zeit mit großem Engagement und mit mentaler Anstrengung die Arbeitssituation dankenswerterweise immer wieder zu retten versucht und zuweilen unter schwierigsten Bedingungen weiter geprobt (bei geöffneten Fenstern, mit Abstand, mit Masken, im Freien, in der Kälte, unter Lärmeinflüssen u.a.m.). Momentan scheint diese Situation überwunden, und es wird an die musikalische Aufbauarbeit gedacht. Um die Musikaktivitäten und insbesondere die Nachwuchsförderung wieder ins Laufen zu bringen und um Versäumtes möglichst aufzuholen, brauchen alle Beteiligten nun Ermutigung, Unterstützung und Gelegenheiten zur Entfaltung ihrer Aktivitäten.

Wegen der großen Bedeutung der Kulturellen Bildung und gerade des Singens soll mit dem Projekt „Singen fünf vor eins“ vom Staatlichen Schulamt für die Stadt Frankfurt der Neustart in besonderer Weise unterstützt werden. Evelin Spyra, die Leiterin des Amtes, befürwortet das Projekt ausdrücklich, denn so wird das schulische Singen zur Geltung und in wertschätzende Wahrnehmung von Eltern und der Öffentlichkeit gebracht. Zudem fördern das Projekt die Vernetzung von kulturell aktiven Schulen und von Lehrkräften.

Als Kooperationspartner konnte das Historische Museum Frankfurt gewonnen werden, dessen Ausstellung nicht zuletzt zur Liedauswahl anregt. Da die Schulen der Stadt einen wichtigen Teil der Zielgruppe des Museum bilden, ist die Museumsleitung erfreut über die Zusammenarbeit.

Veranstaltungsinformationen
Als Ort der Aktion dient die große Treppe am Eingang des Historischen Museums. Sie bietet den Sängerinnen und Sängern sowie der Öffentlichkeit gleichermaßen Raum. Über mehrere Wochen hinweg treten dort jeweils 3 Frankfurter Schulen mit Schulchören/ Schulklassen auf.

Die Singe-Events finden jeweils mittwochs statt - zur immer gleichen Zeit um 12.55 Uhr -  und dauern ca. eine halbe Stunde. Bei schlechten Wetter muss improvisiert oder ggf. im Regen gesungen werden. 

Termine: Mi., 15.6./  Mi., 22.6./  Mi., 29.6./  Mi., 6.7./  Mi., 13.7. (Abschlussveranstaltung). 

Am Mittwoch, 15. juni, 12.55 Uhr, singen Schülerinnen und Schüler der August-Gräser-Schule, der Liebigschule und der Elisabethenschule.

Zum Abschlusstermin am Mi., 13. Juli, um 12.55 Uhr singen besonders viele Schulen. Vom Hessischen Kultusministerium hat zu diesem Termin Herr Marcus Kauer sein Kommen zugesagt.

Mitwirkende Schulen und Chorleitungen: Liebigschule (Frau Vogel), Ernst-Reuter-Schule II (Hr. Dr. Beck), Elisabethenschule (Hr. Mohr), Gruneliusschule (Fr. Bechler), Minna-Specht-Schule (Fr. Best), Bonifatius-Schule (Fr. Chavez), Holzhausenschule (Fr. Hybner-Kauss; Hr. Matani, Hr. Gotthardt), Lichtigfeld-Schule (Hr. Wentzel), Comenius-Schule (Fr. Keller), August-Gräser-Schule (Fr. Hirsch-Yun), Freiherr-vom-Stein-Schule (Fr. Götze), Schillerschule (Hr. Göttel u. Herr Bock).