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Letzte Aktualisierung: 09.12.2019

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"Remake. Frankfurter Frauen Filmtage"

von Ilse Romahn

(26.11.2019) Am Dienstag, 26. November, um 19.30 eröffnet Remake. Frankfurter Frauen Film Tage 2019 in der „Pupille – Kino in der Uni“.

Erwartet werden u.a. die Generalkonsulin der Republik Argentinien, Miriam Beatriz Chaves, Staatministerin Angela Dorn sowie die Leiterin des Frauenreferats der Stadt Frankfurt am Main, Gabriele Wenner.

Das Festival findet bis Sonntag, 1. Dezember, statt. Thema ist in diesem Jahr Geschichtsanschauung. HerStory im Kino. Es werden zahlreiche Filmschaffende aus dem In- und Ausland zu Gast sein, wie die Regisseurinnen Heiny Srour, Lana Gogoberidze, Stavroula Toska, Angelika Levi, Ursula Pürrer, Ashley Hans Scheirl sowie die Kritikerin und Filmwissenschaftlerin B. Ruby Rich.

Ein Festivalhöhepunkt ist das CineConcert am 28. November 2019 im Schauspiel Frankfurt mit der Welturaufführung einer Neukomposition für Kammerorchester der niederländischen Komponistin Maud Nelissen zu einem der spektakulärsten britischen Filme der 1920er Jahre, Hindle Wakes (1927) von Maurice Elvey. 

Frankfurt Frauen Film Tage 2019. Es sprechen die Kuratorinnen Gaby Babić, Karola Gramann und Heide Schlüpmann, die hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn, Gabriele Wenner, Leiterin Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main sowie Michaela Filla-Raquin und Bianca Riemann, Offenes Haus der Kulturen.

Vom 26. November bis 1. Dezember 2019 werden Filme zum Thema Geschichtsanschauung. HerStory im Kino gezeigt. Es werden zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland erwartet, darunter Heiny Srour mit dem Film The Hour of Liberation Has Arrived, die Regisseurin Stavroula Toska mit Beneath the Olive Tree, zusammen mit Elli Nikolaou, einer der Protagonistinnen des Films.

Zur Geschichte des Verbandes „KIWI – Kino Women International“ in Osteuropa (1987–1990) führen die Filmhistorikerin Pavla Frýdlová, und die Regisseurin Lana Gogoberidze am 28. November ein Gespräch, moderiert von Borjana Gaković.

Die US-amerikanische Filmwissenschaftlerin und -kritikerin B. Ruby Rich, wird am 29. November mit Karola Gramann durch das Programm „Fixsterne des queer cinema" führen. Ashley Hans Scheirl und Ursula Pürrer, Protagonistinnen des lesbischen Punk-Kultfilms Rote Ohren fetzen durch Asche werden anwesend sein.

Zu den großen Entdeckungen des Festivals gehören die beiden Stummfilme, die in der Matinée am 1. Dezember gezeigt werden: Thora van Deken/ A Mother’s Right (SE 1920, R John W. Brunius) und The Child Though Gavest Me (USA 1921, R John M. Stahl). Beide werden von Maud Nelissen am Flügel begleitet.

Zum Festival ist eine Begleitpublikation erschienen: Geschichtsanschauungen. Views of History, herausgegeben von Karola Gramann und Heide Schlüpmann.

Die Filme des Eröffnungsabends am 26. November
Welcome Visitors! (ZA 2017, R Penny Siopis)
Illusions (US 1983, R, B, P Julie Dash)
Wahlkampf 1932 (Letzte Wahl, Fragment. DE 1932/33, R, B, K, S Ella Bergmann-Michel)
Was würden Nazis niemals tun? (DE 2017, SPOTS zum Tribunal „NSU-Komplex auflösen!“)
Solitaire (DE 2017, R Laura J. Padgett)
performing monuments (DE 2018, R Katrin Winkler)

Weitere Informationen zum Eröffnungsprogramm: https://www.remake-festival.de/begruessung-zu-den-frankfurter-frauen-film-tagen-2019/

Remake. Frankfurter Frauen Film Tage wird gefördert von der HessenFilm und Medien GmbH, dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main, dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der Mariann Steegmann Foundation und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main. Unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

www.kinothek-asta-nielsen.de