"Hände weg vom Elterngeld!"
Frauen Union Frankfurt: Ampel gibt falsches Signal
"Diese partnerschaftliche Aufgabenteilung und die Bindung an das Kind müssen für alle jungen Eltern weiter möglich sein. Wir wollen Fortschritt statt Rückschritte für Gleichstellung“, erklärte sie. Die Pläne der Bundesfamilienministerin können nach Berechnungen des Spiegels bis zu 435.000 Paare unter 50 Jahren betreffen. Ministerin Paus schätzte bislang etwa nur 60.000 Familien. Es ginge, so Steinhardt, jedoch auch gar nicht darum, ob Familien mit hohem Jahreseinkommen ohne die finanzielle Förderung durch den Staat das erste Jahr mit Baby durchstehen, sondern um ein grundsätzliches Signal an junge Paare. „Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der sich Männer und Frauen nicht zwischen Familie und Karriere entscheiden müssen. Dafür braucht es aber eine Familienpolitik, die Eltern aktiv bei der Entscheidung für ein Kind unterstützt. Frau Paus macht hier aber nun das Gegenteil!“.
Junge Frauen und Eltern mobilisieren bereits gegen die Streichungspläne der Ampel-Regierung mit einer Onlinepetition für ein klares Nein zur Elterngeld-Streichung. Steinhardt weiter: „Das von der unionsgeführten Bundesregierung 2007 eingeführte Elterngeld war von Anfang eine Maßnahme für eine partnerschaftliche Teilung von Familienarbeit und Erwerbstätigkeit. Es dient nicht nur der Einkommenssicherung der Familien, sondern fördert die wirtschaftliche Selbständigkeit beider Elternteile. Die Streichungspläne beim Elterngeld sind ein Rückschritt für Frauen auf dem Weg, Beruf und Kinder zu vereinbaren. Sie sorgen so für ihre eigene Rente vor und entlasten dauerhaft die Sozialkassen. Auch mit Blick auf den Fachkräftemangel ist es das falsche Signal der Ampel-Regierung.“
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