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"Finger weg von Strompreiserhöhungen!"
VCI-Stellungnahme zu Beratungen über Nachtragshaushalt
Der rund 550 000 Mitarbeiter zählende in Frankfurt ansässige Verband der Chemischen Industrie (VCI) zeigt sich "alarmiert", dass im Rahmen der Beratungen zum Nachtragshaushalt 2023 Entscheidungen getroffen werden könnten, die die Strompreise spürbar erhöhen.
VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup sagte dazu in einer Pressemitteilung: „Die Strompreise in Deutschland sind bereits ein massiver Wettbewerbsnachteil. Wir kämpfen seit Monaten für Entlastungen. Da ist es vollkommen ignorant, wenn jetzt die geplanten Bundeszuschüsse zur Stabilisierung der Netzentgelte gestrichen werden und eine Verdopplung dieser Kosten für alle Stromverbraucher droht. Trotz aller Sparzwänge müssen Strompreiserhöhungen außen vor sein. Sonst wird den bereits massiv kämpfenden Unternehmen die eiskalte Schulter gezeigt und die Transformation zur Klimaneutralität weiter gefährdet.“