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Letzte Aktualisierung: 03.12.2021

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Édouard Louis: Die Freiheit einer Frau

Lesung am 24. November im Schauspielhaus Frankfurt

von Ilse Romahn

(19.11.2021) Mit 16 wurde sie schwanger und verließ die Schule, mit 19 hatte sie bereits zwei Kinder und keine Zukunft. Solche prekären Verhältnisse kennt Édouard Louis aus eigener Anschauung. In seinen Romanen und Essays äußert er scharfe Kritik an der französischen Gesellschaft.

Édouard Louis
Foto: Jerome Bonnet modds
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Nun widmet sich der viel gekürte Autor in seinem neuen Buch „Die Freiheit einer Frau“ (S. Fischer) dem Leben seiner Mutter, das in jungen Jahren von Armut, Alkohol und Gewalt bestimmt war. Bis sie sich aufraffte und ging – weg aus der Gegend, weg von dem zweiten Ehemann. Durchdringend und aufstörend erzählt Édouard Louis vom Wunsch, als Kind eine andere Mutter zu haben, und von der Scham für sie und vom großen Glück, sie heute als befreite und glückliche Frau mehr zu lieben als je zuvor.

Ins Gespräch mit dem Autor tritt die österreichische Journalistin Anne-Catherine Simon (Die Presse), als Dolmetscherin begleitet Heidi Ruppert den Abend, aus der deutschen Übersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel liest Ensemblemitglied Christoph Pütthoff.

Eine Veranstaltung des Literaturhauses Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt, mit freundlicher Unterstützung des Institut franco-allemand IFRA/Institut français Frankfurt.

Die Veranstaltung am 25. November beginnt um 19.30 Uhr.

Preis: 18,- / erm. 12,- Euro