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„Zur Schule zu gehen wäre besser"

CDU-Fraktion lädt „Fridays for Future" zu Klimaschutzgespräch ein

Die CDU-Fraktion im Frankfurter Römer hat die Organisatoren von „Fridays for Future" zu einem gemeinsamen Gespräch über Klimaschutz und über Ansätze, was gegen den Temperaturanstieg konkret auf lokaler Ebene getan werden kann, eingeladen.

„Wir finden es fabelhaft, dass junge Leute so zahlreich und nachdrücklich die Zukunft mitgestalten wollen", erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael zu Löwenstein anlässlich der Schülerdemo. Sagte aber auch: „Engagement für die Umwelt ist gut, zur Schule gehen ist noch besser"

Beim Thema Klimaschutz stehe die CDU-Fraktion zu den Zielen, die sich die Stadt Frankfurt am Main im Masterplan 100% Klimaschutz gesetzt habe: „Bis zum Jahr 2050 wollen wir unseren lokalen Energiebedarf um die Hälfte reduzieren". Der Restbedarf solle vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt werden, die in der Stadt selbst oder in der Region erzeugt werden.

Löwenstein: „Frankfurt ist unter den größten Städten Deutschlands bereits die Klimaschutzstadt Nr. 1, nicht nur durch den einzigartigen und langfristig gesicherten Grüngürtel, sondern auch durch städtische Förderprogramme für private Haushalte und Firmen, die Mitwirkungsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger oder die Innovationskraft städtischer Gesellschaften wie Mainova und ABGnova." Frankfurt am Main sei aber immer offen für neue Ansätze, auch um die Bürgerinnen und Bürger noch mehr einzubeziehen.