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„Wirtschaft trifft Politik“ erstmals im MTK

Die Region hat Zukunft - Sommerempfang der IHK Frankfurt am Main

Alljährlich lädt die IHK Frankfurt am Main für den Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis zu einem Sommerempfang ein, bei dem Wirtschaft und Politik aus der Region unter dem Titel „Wirtschaft trifft Politik“ zusammenkommen. Erstmals fand der Sommertreff im Main-Taunus-Kreis im Eppsteiner Stadtteil Bremthal in einem modernen Locationcenter der „Botanical“ statt.
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„Wirtschaft trifft Politik“, zum Sommerempfang hatte die IHK Frankfurt erstmals in den Main-Taunus-Kreis nach Eppstein-Bremthal eingeladen. Das Bild zeigt (v.lks.) Main-Taunus-Landrat Michael Cyriax, IHK-Präsident Ulrich Caspar, FankfurtRheinMain-Verbandsdirekorin Claudia Jäger und Hochtaunus-Landrat Ulrich Krebs.
Foto: Ralph Delhees

Ulrich Caspar, Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt, begrüßte die gekommenen Unternehmerinnen und Unternehmer, die Vertreter und Vertreterinnen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und führte gleich zu einem der Themen des Abends künstliche Intelligenz und Rechenzentren, ein.

Es führe kein Weg vorbei an FrankfurtRheinMain und an die dortige Technik und Wirtschaft sowie die Verkehrsverbindungen, führte Caspar aus. Wichtig sei, so der Präsident, dass sich die Regionalplanung den Bedürfnissen der Bevölkerung von Seiten der Politik stelle. Und in Richtung Politik sich mehr um Familien zu kümmern, die überfordert sind sich mit den Sozialeinrichtungen auseinanderzusetzen beziehungsweise sich durch die Vorschriften zu hangeln.

Die Region hat Zukunft, so Präsident Caspar, und sie sei gut aufgestellt und in vielen Lebensbereichen sei die künstliche Intelligenz in der Region angekommen. Verdeutlicht werde dies durch die große Anzahl von Rechenzentren, die entstanden sind und dabei erklärte er Frankfurt als Digitalisierungs-Hauptstadt. Über dieses Thema wurde am späteren Abend vornehmlich durch die Regionalpolitiker, einiger Unmut ausgesprochen, da vornehmlich für den Main-Taunus-Kreis mit dem Bau von Rechenzentren erhebliche Belastungen einhergehen.

Gastrednerin des Abends war Claudia Jäger, Verbandsdirektorin des Regionalverband FrankfurtRheinMain. Sie sprach es aus: „Die Bevölkerung mag vieles nicht mehr vor der Haustür“ und dazu zähle auch der derzeitige Widerstand gegen den Bau der Rechenzentren in Hattersheim. Nicht immer, so Claudia Jäger, laufe alles in die gleiche Richtung bei den Interessen der 76 Kommunen im FrankfurtRheinMain-Verband. Dies erschwere ihre Arbeit und auch das Bild der Region, die sich oft nicht in ihrer Geschlossenheit zeige.

Sauberkeit und Sicherheit reklamierte die Verbandsdirektorin, was das Frankfurter Bahnhofsviertel angeht und sagte: „Was da los ist, das hat mit Wirtschaftsförderung nichts zu tun“. Ein weiterer Punkt war die Frankfurter Ausländerbehörde: „Um der Problematik aus dem Weg zu gehen, reicht ein neuer Name nicht“.

Main-Taunus-Landrat Michael Cyriax, der auch für den Hochtaunus-Landrat Ulrich Krebs sprach, betonte, dass die Unternehmer etwas schaffen wollen und gute Bedingungen benötigen: „Doch dazu brauchen wir weniger Staat und weniger zusätzliche Gesetze“.

Unter den Gästen waren neben den Bürgermeistern und -innen auch Politikerinnen und Politiker aus den Stadtparlamenten, Kreistagen, Landtags- und Bundestagsabgeordnete. Abschließend ergriff Gastgeber Präsident Caspar nochmal das Wort und wünschte sich, dass der Regionalverband in Zukunft bei der Ausweisung von Wohn- und Gewerbeflächen flexibler umgehen solle, damit die Kommunen mehr Flachen für die Wohnbebauung ausweisen können. Wohnraum, so Caspar, bedeutete auch Schaffung von Arbeitsplätzen, die die Wirtschaft in allen Bereichen dringend benötige.