Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 03.06.2020

Werbung
Werbung

„Weichenstellung für erfolgreiche Polizeiarbeit“

CDU-Ortsbeiratsfraktionen begrüßen Zusammenlegung von Revieren

von Norbert Dörholt

(11.05.2020) Die CDU-Fraktionsvorsitzenden im Frankfurter Ortsbeirat 3, Claudia Ehrhardt, und im Ortsbeirat 11, Benjamin Wiewiorra, begrüßen die Planung des Polizeipräsidiums Frankfurt, die Polizeireviere im Nordend und im Westend sowie die Polizeireviere in Fechenheim und in Bergen-Enkheim zusammenzulegen.

„Es entstehen durch Personalzusammenführungen insgesamt mehr Streifen für die neuen Polizeireviere als es sie bislang gibt. Das führt zu einer deutlich vermehrten Polizeipräsenz in den Stadtteilen und zu einer schnelleren Hilfe für die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig wird dadurch das Sicherheitsempfinden eines jeden gestärkt“, erklärte der Fraktionsvorsitzende Wiewiorra, der im Hauptberuf als Polizist in Frankfurt tätig ist. „Wer die baulichen Zustände der beiden betroffenen Reviere (2. und 7.) kennt, der weiß, dass die Räumlichkeiten schon lange nicht mehr für eine moderne, zukunftsorientierte und handlungsstarke Polizei angemessen waren. Von technischen und örtlichen Sicherheitsauflagen ganz abgesehen.“

„Das 2. Polizeirevier befindet sich in einem Mehrfamilienhaus im Nordend. Manche Räumlichkeiten waren für das Einsatzgeschäft schon gar nicht mehr nutzbar. Die Verlegung des Reviers wurde bereits seit den 80er Jahren immer wieder diskutiert“, ergänzt die Fraktionsvorsitzende im Ortsbeirat 3, Nordend, und weiter: „Wichtig ist, dass am Polizeipräsidium deutlicher sichtbar wird, dass sich dort auch ein Polizeirevier befindet, damit die Hemmschwelle nicht zu groß ist.“

Weiterhin begrüßen Ehrhardt und Wiewiorra die Einsetzung von drei neuen Schutzleuten vor Ort im neuen 2./3. Polizeirevier, die es bislang noch nicht gab. Als bürgernah und erfolgreich habe sich das Konzept der Schutzleute vor Ort herausgestellt. Sie dienten den Bürgerinnen und Bürgern und Institutionen im Stadtteil als Ansprechpartner auch in Form von festen Sprechzeiten. Im Nordend sei als ein möglicher Ort dafür der Stadtteiltreff im Merianbad im Gespräch, so Ehrhardt. „Für das Nordend würden wir uns natürlich auch den verstärkten Einsatz von Fahrradstreifen wünschen, die in bestimmten Einsatzfällen deutliche Vorteile gegenüber dem Streifenwagen hätten“, wünscht sich die CDU-Politikerin.

„Das 7. Polizeirevier in Fechenheim teilt sich die überaus kleinen Räumlichkeiten mit einem Kindergarten. Teilweise wurden Festgenommene vor den Augen der Kinder in die Haftzellen geführt. Das sind alles ganz haltlose Zustände“, sagte Wiewiorra.

„Demnach ist die Entscheidung, die Polizeireviere zusammenzulegen, nur folgerichtig. Die Liegenschaft des 18. Reviers eignet sich hervorragend für eine Zusammenlegung zu einem großen neuen Revier im Frankfurter Osten. Geografisch gesehen befindet es sich zentral im neuen Dienstgebiet, was eine schnelle Anfahrt in jeden Bereich ermöglicht. Im jetzigen Gebäude des 7. Reviers verbleibt ein neuer Polizeiposten für den Schutzmann vor Ort in Fechenheim. Somit ist immer noch eine Anlaufstelle im Stadtteil gegeben“, so Wiewiorra.

Die positiven Erfahrungen der Zusammenlegungen in Sachsenhausen (8./9. Polizeirevier) und im Frankfurter Norden (14./15. Polizeirevier) sehen beide Christdemokraten als beste Beispiele für die Vorteile, die daraus entstehen: „Beide Revierzusammenlegungen der letzten Jahre kamen und kommen gänzlich positiv in der Bevölkerung an und drücken sich in einer erfolgreichen Polizeiarbeit aus.“