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Letzte Aktualisierung: 13.12.2019

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„Vom Vorlesen profitieren Kinder für ihr ganzes Leben“

Hessische Landesregierung nimmt am Bundesweiten Vorlesetag teil

von Ilse Romahn

(15.11.2019) Ein Krokodil, das Kinder zum Fressen gernhat, und lustige Geschwisterstreiche: Mit diesen Geschichten im Gepäck haben Wissenschafts- und Kunstministerin Angela Dorn und Staatssekretärin Ayse Asar am Bundesweiten Vorlesetag Kinder in Wetzlar und Beselich besucht.

Angela Dorn war im Zentrum für Literatur zu Gast und las aus Roald Dahls „Das riesengroße Krokodil“ vor, Ayse Asar hatte für die Kinder der Kita Schupbach in Beselich „Ich und meine Schwester Klara“ von Dimiter Inkiow mitgebracht. Der Bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung „Die Zeit“ und der Deutsche Bahn Stiftung. Er will darauf aufmerksam, wie wichtig Vorlesen und Lesen für die Sprachkompetenz und damit für die gesamte Entwicklung von Kindern sind.  

Wissenschafts- und Kunstministerin Angela Dorn: „Wer Kindern vorliest, stärkt ihr Sprachvermögen, weckt ihre Neugier auf Bücher und hilft ihnen auch bei der emotionalen Entwicklung. Davon profitieren sie für ihr ganzes Leben – und auch unsere Gesellschaft profitiert, denn unsere Demokratie bleibt nur zukunftsfähig, wenn alle gleichermaßen an Bildung, an Wissen und an Kultur teilhaben.“ 

Rund um den offiziellen „Bundesweiten Vorlesetag“ am 15. November engagieren sich die Mitglieder der Hessischen Landesregierung zum 14. Mal in Folge mit eigenen Vorleseaktionen. Vom 13.bis zum 18. November 2019 lesen sie in ausgewählten Institutionen vor. Insgesamt können sich die Kinder in 18 Kindertageseinrichtungen auf Geschichten freuen.  

„Kinder müssen früh auf das Abenteuer Lesen neugierig gemacht werden“, ergänzt Staatsekretärin Ayse Asar. „Es ist erwiesen, dass junge Menschen, denen häufig vorgelesen wird, sich besser konzentrieren und ausdrücken können. Das gibt ihnen Selbstvertrauen und macht sie stark.“ 

Sprach- und Leseförderung sind zentrale Bestandteile im Bildungsauftrag der hessischen Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen. Sie stehen daher im Zentrum des hessischen Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von 0 bis 10 Jahren. Auch für das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst ist die Leseförderung eine der wichtigsten Aufgaben im Kinder- und Jugendbereich. „Gemeinsam mit dem Hessischen Literaturforum, bei dem die Leseförderung angesiedelt ist, gehen wir Schwerpunkte der Zukunft an: Gerade die Leseförderung von Kindern mit Migrationshintergrund wird immer wichtiger; außerdem wollen wir auch bei mehr Teenagern die Lust am Lesen erhalten oder neu erwecken“, so Wissenschafts- und Kunstministerin Angela Dorn.