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„Science Garden“ – Sommerabende mit Klimaforschern

Wie entsteht verlässliches Klimawissen? Wie erforschen Naturwissenschaftler das Klima der Vergangenheit und wie hilft uns das, die zukünftige Klimaentwicklung besser zu verstehen? Was ist bisher möglich und wo sind die Grenzen der aktuellen Forschung?
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Senckenberg-Naturmuseum
Foto: Senckenberg-Naturmuseum

Diese Fragen beantworten Klimaforscher aus dem VeWA-Forschungskonsortium (Vergangene Warmzeiten als natürliche Analoge unserer „hoch CO2“ Klimazukunft) in einer besonderen Veranstaltungsreihe. Nach einem kurzen Vortrag stehen die Redner sowie weitere Wissenschaftler aus dem Forschungsprojekt im Garten des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums Frankfurt (S BiK-F) bei einem Sommergetränk für persönliche Interaktionen, Fragen, Diskussionen oder Anregungen zur Verfügung.

Prof. Dr. Silke Voigt von der Goethe-Universität Frankfurt spricht am 29. Juni über das Thema „Die terrestrische Revolution der Kreidezeit – Was wissen wir über die Wechselwirkung von Klima und Leben in einer eisfreien Welt?“
Dauer 18 – ca. 20 Uhr: Vortrag bis 19 Uhr, danach Austausch bei einem Sommergetränk im Garten.
Treffpunkt: „Grüner Hörsaal“ Senckenberg Forschungsinstitut, Arthur von Weinberg-Haus, Robert Mayer-Straße 2, Eingang "Physikalischer Verein/Senckenberg".

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Keine Anmeldung erforderlich.

Für uns heute kaum vorstellbar: In der Erdgeschichte gab es Warmzeiten, in denen die Pole nicht mit einer dicken Eisschicht bedeckt waren. Eine dieser Perioden war die späte Kreidezeit. Obwohl die Pole weitestgehend eisfrei waren, kühlte sich die Erde in dieser Zeit um mehr als zehn Grad Celsius ab. Gleichzeitig veränderte sich mit der Ausbreitung der Blütenpflanzen das Landschaftsbild der Erde. Bis heute sind die Ursachen von Abkühlung und möglichen Wechselwirkungen mit der Biodiversität auf dem Land wenig verstanden. Dieser Vortrag vermittelt einen Überblick über unser derzeitiges Wissen und über offene Fragen.

www.senckenberg.de