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„Man kann auch legal nach Lösungen suchen“

Tanja Jost, CDU, kritisiert Besetzung der Dondorf-Druckerei

Über die Zukunft der Dondorf-Druckerei in Bockenheim wird weiterhin heftig diskutiert. Jetzt hat sich auch die CDU-Landtagskandidatin Tanja Jost dazu geäußert. Sie fordert vor allem, den Konflikt mit friedlichen Mitteln auszutragen. „Die Besetzer haben Möglichkeiten, ihre Anliegen auf legale Weise zu artikulieren und nach Lösungen zu suchen“, sagte sie.
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Tanja Jost, CDU-Landtagskandidatin: „Es geht auch ohne Gewalt!“
Foto: CDU Frankfurt am Main

"Ich schätze die Vielfalt in unserer schönen Stadt und damit einhergehend auch die Meinungsvielfalt. Allerdings sollte der Weg des Dialogs und der Verhandlungsbereitschaft stets bevorzugt werden, um Konflikte zu lösen“, betonte die Landtagskandidatin. „Das Eigentumsrecht ist ein fundamentaler Pfeiler unserer Gesellschaft. Durch eine Hausbesetzung wird dieses Recht ausgehebelt. Des Weiteren müssen in einem demokratischen Rechtsstaat Gesetze und Regeln eingehalten werden. Eine Hausbesetzung stellt eine illegale Handlung dar und schwächt die Grundlagen unserer Rechtsordnung.“

Es gebe alternative Mittel und Wege, um die Zukunft der Dondorf-Druckerei zu gestalten, wie beispielsweise das Engagement in politischen Prozessen. Ortsbeirat oder im Stadtparlament seien die zuständigen demokratischen Gremien, um Veränderungen auf legalem und konstruktivem Wege herbeizuführen.

Jost sagte weiter: „Das historische Gebäude der leer stehenden Druckerei ist beeindruckend und für viele Bürger in Bockenheim ein Denkmal deutscher Industriegeschichte. Ich möchte betonen, dass ich aus kultureller und ökologischer Sicht den Wunsch teile, möglichst viele Teile der historischen Druckerei Dondorf zu erhalten. Allerdings halte ich die Besetzung der Druckerei Dondorf für kein geeignetes Mittel, um diese Ziele zu erreichen.“