„Goethe und sein Offenbacher Freundeskreis“
Führung im Haus der Stadtgeschichte Offenbach am 27. Oktober
Bereits als Fünfzehnjähriger versuchte Johann Wolfgang Goethe Verbindungen in die Offenbacher Gesellschaft zu knüpfen. Damals bat er um Aufnahme in eine jugendliche Freimaurergesellschaft, der der spätere Musikverleger Johann Anton André angehörte. Nachdem Goethe schriftstellerischen Ruhm erlangt hatte, erfolgte im Jahr 1775 seine Verlobung mit Lili Schönemann, einer Frankfurter Bankierstochter, deren Mutter aus der Offenbacher Familie d’Orville stammte.
Lili verbrachte die Sommermonate in Offenbach am Main, weshalb Goethe den damaligen Ort mit knapp 6.000 Einwohnern häufig besuchte und ihm ein komplettes Kapitel in seiner späteren Autobiographie „Dichtung und Wahrheit“ widmete. „Auf dem Lande bey sehr lieben Menschen“ beginnt ein Brief Goethes, 1775 aus Offenbach am Main geschrieben.
Eintritt: 2,50 Euro
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