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Letzte Aktualisierung: 24.09.2021

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„Frankfurt und die Auschwitzprozesse“

Vortrag im Institut für Stadtgeschichte

von Ilse Romahn

(31.08.2021) Am Montag, 6. September, spricht Katharina Rauschenberger im Institut für Stadtgeschichte, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut, über „Frankfurt und die NS-Prozesse: Öffentliche Reaktionen auf die Verbrechen“.

Auschwitz-Prozess im Plenarsaal des Römers
Foto: ISG, Foto Kurt Weiner
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Am 20. Dezember 1963 begann vor dem Landgericht mit dem ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess ein wegweisendes, viel beachtetes Gerichtsverfahren, dem weitere NS-Prozesse folgen sollten.

Woher kam die neue Aufmerksamkeit für die nationalsozialistischen Verbrechen? Wie wurden die Prozesse öffentlich begleitet? Welche Stimmen regten sich für und gegen die juristische Ahndung? Diesen Fragen geht der Vortrag nach, der besonders den ersten Auschwitz-Prozess (1963-1965) analysieren wird.
 
Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Beiträge zum Nationalsozialismus“ und des Begleitprogramms zur Ausstellung „Bewegte Zeiten: Frankfurt in den 1960er Jahren“. Die Schau ist noch bis Sonntag 19. September, im Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster zu sehen. Der Eintritt ist frei.
 
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Refektorium des Karmeliterklosters, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet vier Euro, ermäßigt drei Euro. Um Platzreservierung über das Online-Reservierungsportal unter pretix.eu wird gebeten. Ein Besuch der Veranstaltung ist nur mit Negativnachweis – Impfung, Genesung oder Negativtest – möglich. (ffm)

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