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Letzte Aktualisierung: 23.02.2024

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„Familie Hesselbach“ – Die hessische Kultfamilie kehrt zurück

von Ilse Romahn

(01.12.2023) Der Offenbacher Theaterclub Elmar erweckt die Kultfamilie der 1960er Jahre zu neuem Leben. Mit „Der Zwanzigmarkschein“, „Die Verlobung“ und „Die Fernmassage“ führt das Ensemble drei Stücke aus der Hörspielserie „Familie Hesselbach“ auf. Der mit dem Kulturpreis der Stadt Offenbach ausgezeichnete Verein präsentiert die Hesselbach-Hommage am Sonntag, 10. Dezember, um 18.30 Uhr in der Alten Schlosserei der EVO.

Szenenfoto
Foto: Thomas Iser
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Passend zu den Stücken können sich die Gäste kulinarisch mit grüner Sauce und Apfelwein stärken. Karten für 16 Euro (exkl. Essen) gibt es online auf www.theaterclub-elmar.de/tickets.

Durch den Abend führt Frau Siebenhals (gespielt von Elmar-Kultdarstellerin Wilma Reinhart). Die Putzfrau und gute Seele von Herrn Prokurist Hesselbach präsentiert mit Charme, flottem Mundwerk und viel Witz „drei hessische Alltagschroniken... mit hauptsächlichsten Nebensächlichkeiten“. In der ersten Episode „Der zwanzig Markschein“ bringt Mama Hesselbach (Gabi Thomas) einen falschen 20 Markschein nach Hause. Sie und ihre Kinder (Eva Thomas und Thomas Isser) wollen den Schein unbedingt an den nächst Besten weitergeben. Da haben sie die Rechnung aber ohne Babba Hesselbach (Holger Kraus) gemacht, dem Gesetz und Ordnung heilig sind. Er schickt seinen Sohn Willi auf die Polizeiwache. In der Zwischenzeit gesteht der Lehrbub Rudi (Jahn Reising), dass er den falschen Schein weitergegeben hat – und Willi wiederum denkt gar nicht daran, das Falschgeld abzugeben. Er hat einen ganz anderen Plan …

In „Die Verlobung“ lädt Anneliese (Ann-Christin Dold) ihren Freund Hans (Tilman Camphausen) nach Hause ein, um die Zustimmung von Mamma und Babba für eine Verlobung zu bekommen. Während Hans und Anneliese mit Sohn Peter (Wladislaw Sadovoy) beschäftigt sind, entdecken Mamma und Babba Hesselbach einen mysteriösen Brief, der dem Gast aus der Jackentasche gefallen ist. Aus diesem geht hervor, dass sich Hans mit jemanden anderen verloben soll. Nun sind die Eltern in heller Aufregung und überlegen fieberhaft, wie sie ihr „Nein“ zur Verlobung begründen sollen.

In der letzten Episode „Die Fernmassage“ ist Schwiegertochter Helga (Dagmar Winter), die Frau von Willi Hesselbach, allein bei der Familie. Willi ist geschäftlich in Amerika und das ausgerechnet Ausgezeichnet mit dem Kulturpreis der Stadt Offenbach 2010 mit seiner hübschen Sekretärin, Kein Wunder, dass Helga von dem Gedanken nicht loskommt, er würde sie bestimmt betrügen. Da helfen auch die tröstenden Worte von Annelie Hesselbach (Veronika Zoll) nichts. Willis Bruder Peter (Maximilian Winter) ist da pragmatischer. Er findet, Helga müsse einfach nur mehr an sich arbeiten – und zwar mit Massagen und Gymnastikübungen. In Babbas Tageszeitung findet er ein Massagestudio, das von Mutter (Monika Bauer) und Sohn (Markus Wolf) Pollenbrink betrieben wird. Kurzerhand bricht bei der der ganzen Familie das Fitnessfieber aus. Nur Helga liebäugelt lieber mit dem Masseur ...

Turbulent, witzig und wortreich geht es immer zur Sache, wenn die Familienmitglieder Hesselbach am Start sind. Und die Elmar-Truppe bringt die drei Hörspielfolgen exklusiv als Theaterfassung – auf Wunsch gepaart mit einem adventlich-hessischen Abendessen am 2. Advent (mit dem Team von AVIO Catering, bekannt vom "Kino Kulinarisch").

Aufführung: Sonntag, 10. Dezember // 18.30 Uhr / Einlass und Essen ab 17 Uhr.
Alte Schlosserei der EVO AG (Andréstraße 71), Einfahrt Goethering (Haupteinfahrt EVO).

Karten 16 € pro Person. Freie Platzwahl. Tickets gibt es im VVK direkt beim Theaterclub ELMAR e.V. online unter: www.theaterclub-elmar.de