Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 23.01.2020

Werbung
Werbung

„Digitale Dorflinden“ wachsen und gedeihen

von Helmut Poppe

(10.12.2019) Feierstunde zu 1.000 beschiedenen Hotspots und dem 600. installierten WLAN-Hotspot.

Digitale Dorflinde Runkel
Foto: Digitales Hessen
***

Die „Digitalen Dorflinden“ wachsen und gedeihen – seit dem Start des WLAN-Hotspot-Förderprogramms des Landes Hessen im September 2018 befindet es sich auf Erfolgskurs. Bis heute wurden bereits 170 Zuwendungsbescheide an Kommunen gegeben. Mittlerweile sind schon 600 Hotspots in Betrieb und für 1.000 Hotspots wurden bereits Förderzusagen erteilt. „Mobiles Internet im Alltag wird immer wichtiger. Dass das Programm so gut angenommen wird, zeigt, wie hoch der Bedarf ist. Der Ausbau frei zugänglicher öffentlicher WLAN-Infrastrukturen ist eine wichtige Säule unserer Gigabitstrategie für Hessen. Mit der „Digitalen Dorflinde“ wollen wir den WLAN-Ausbau insbesondere in den ländlichen Regionen vorantreiben. Denn öffentliches WLAN trägt zur Attraktivität von Kommunen bei und ist auch ein wichtiger Standortfaktor“, so Sinemus anlässlich der Feierstunde in Runkel.

Mit dem Förderprogramm „Digitale Dorflinde – WLAN Förderung für hessische Kommunen“ unterstützt die Hessische Landesregierung Städte und Gemeinden bei der Einrichtung kommunaler WLAN-Infrastrukturen. Unter Einbindung aller Interessenvertreter konnte ein für Kommunen maßgeschneidertes Förderprogramm geschaffen werden, bei dem neben hoher Qualität größter Wert darauf gelegt wurde, das Programm für die Antragssteller möglichst einfach und ökonomisch zu gestalten.

Das WLAN-Förderprogramm der Hessischen Landesregierung ist ein großer Erfolg. Daher wurde es bis Ende 2020 verlängert und die Mittel dafür aufgestockt. Bereits seit September 2019 sind pro Kommune 20 Hotspots förderfähig mit einem Förderhöchstbetrag von 20.000 Euro. Das Geld kommt aus der Landesinitiative „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“, die den ländlichen Raum stärken soll. Um den Kommunen bestmögliche Konditionen zu sichern, hat das Land über den kommunalen IT-Dienstleister ekom21 einen Rahmenvertrag mit dem Unternehmen IT-Innerebner GmbH abgeschlossen, das die Hotspots aufbauen und betreiben wird.