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„Die Plaque muss weg!“

Patientenvertreterin erklärt, wie man Zahnstein vorbeugt

Jeder Mensch hat Zahnbelag, die sogenannte Plaque, ein weicher Belag, der sich durch Speichel und Speisereste bildet. Durch die Mineralien im Speichel verhärtet sich dieser Belag allerdings und wird zu Zahnstein. Dies könne innerhalb weniger Stunden geschehen, erläutert die stellvertretende Vorsitzende der Interessenvertretung Patienten-&-Versicherte (IVPV), Bundesverband für Gesundheit-&-Soziales, Mechtild Pfeiffer-Krahl.

Sie beruft sich auf die Zahnärztin des Caree Dental in Köln, Lena Schlender, und schreibt im neuen Infoblatt der Interessenvertretung „Aufgepasst und Hergehört“ dazu:„Die meist nicht sichtbare Plaque lässt sich mit der Zahnbürste wegputzen. Doch der gelblich-weiße und später bräunliche oder schwarze Zahnstein ist so hart und massiv, dass die beste Bürste nichts ausrichten kann. Stattdessen muss der Zahnarzt mit speziellem Gerät oder Ultraschall den Zahnstein entfernen. Das ist wichtig, denn Zahnstein erhöht deutlich das Risiko für Zahnfleischentzündungen.“

Die Neigung, mehr oder weniger Zahnstein zu entwickeln, sei individuell. Generell nehme er im Alter zu und könne durch Medikamente begünstigt werden. Als beste Vorsorge gelte, die Plaque, also den weichen Belag, durch gründliches Zähneputzen zweimal am Tag zu beseitigen. Pfeiffer-Krahl: „Wer regelmäßiges rohes Gemüse und Käse ist, kann Plaque verhindern, sagt man.“