Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 10.12.2019

Werbung
Werbung

„Die IAA gehört zu Frankfurt am Main“

CDU-Fraktion betont Standortqualitäten für die Automesse

von Norbert Dörholt

(26.11.2019) Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Frankfurter CDU-Fraktion, Christiane Loizides, hält Frankfurt für die ideale Stadt, die Internationale Automobilausstellung IAA zu einer internationalen Mobilitätsmesse weiterzuentwickeln. „Die IAA gehört zur Mainmetropole und zur Messe Frankfurt mit all ihren Standortvorteilen“, sagt die Stadtverordnete zu den bekannt gewordenen Vorschlägen, die Messe könnte nach Berlin oder Köln verlegt werden.

„Die IAA findet seit 1951 alle zwei Jahre in Frankfurt am Main statt. Unsere Messe ist der weltweit größte Veranstalter mit eigenen, hochmodernen Flächen, ihre Lage ist innenstadtnah und unser Verkehrsdrehkreuz mit dem Flughafen macht es möglich, die IAA von überall her auf der Welt schnell zu erreichen – besser geht es nicht!“, sagte sie. Für die CDU-Fraktion sei klar, dass sich die Automobilindustrie in einem rasanten technologischen Wandel befinde, der auch an der IAA nicht spurlos vorübergehe.

„Die Messe ist längst keine reine Nabelschau der Autohersteller mehr. Längst werden auf der IAA die Fragen der zukünftigen Mobilität thematisiert, und dabei ist eines für uns wichtig: Die Verkehrspolitik der Zukunft können wir nur mit der Autoindustrie und nicht gegen sie gestalten. Individuelle Mobilität wird auch in der Zukunft gefragt sein. Die Branche ist und bleibt eine Schlüsselindustrie mit großer Wertschöpfung und viel Potential für Forschung und Entwicklung. Im produzierenden Gewerbe wird jeder vierte Euro in Deutschland mit Autos oder automobilen Teilen erwirtschaftet“, argumentiert Loizides.

Für Frankfurt sei es deshalb nicht nur eine Prestigefrage, die IAA hier zu halten. „In der Schweiz käme niemand auf die Idee, den Genfer Autosalon vom mondänen Genfer See in die eher ruhige Bundeshauptstadt Bern zu verlegen. Frankfurt mit seiner einmaligen Lage im Rhein-Main-Gebiet steht genau in dieser Weise für Internationalität, ist das traditionelle und als Ausrichter von Messen höchst erfolgreiche Schaufenster für das Gütesiegel ‚Made in Germany‘ und nicht zuletzt der Hotspot der Mobilität in Deutschland als Drehkreuz für Pkw-, Schienen-, Luft-, Schifffahrts- und jetzt auch Datenverkehr“, unterstreicht die Wirtschaftspolitikerin. Sie sei zuversichtlich, dass es gelingen könne, dem VDA ein adäquates Angebot zu machen, den Vertrag mit der Messe Frankfurt zu verlängern sowie ein zeitgemäßes Konzept für die IAA 2021 zu entwickeln.