„Bewegung! Frankfurt und die Mobilität“
Neue Sonderausstellung im Historischen Museum
Foto: Stadt Frankfurt / HMF, Stefanie Kösling
Die Sonderausstellung widmet sich auch den kulturellen Aspekten von Mobilität: In stetiger Wechselbeziehung mit Stadt, Gesellschaft und Architektur fragt sie nach den damit verbundenen Vorstellungen. Schließlich geht es um keine geringere Frage als die, in welcher Mobilitätskultur wir leben wollen.
Seit Erfindung der Draisine hat sich unsere Mobilitätskultur rasant verändert. Wir alle nehmen Teil am Gewimmel der Stadt, haben Wünsche und Bedürfnisse an die Verkehrsplanung. Die aber folgt oft ganz anderen Gesetzen und Rahmenbedingungen. Ein Leben lang bewegen Menschen sich durch die Stadt und durchlaufen dabei regelrechte Mobilitätskarrieren: vom Kinderwagen bis zum Rollator.
In diese äußerst komplexe Gemengelage schlägt die Sonderausstellung ausgewählte Blickachsen und Denkschneisen. Etwa: Was kann Tempo angesichts von Zeit bedeuten? Entfernung und Pendeln als Marken des täglichen Berufsverkehrs: Stillstand oder Fortschritt. Körper und Mensch: von Einschränkungen bis zu neuen Mobilitätsformen. Gerechtigkeit – ist Bewegungsfreiheit das Privileg einiger Weniger?
Weitere Themeninseln sind auch: Körper und Mensch, Digitalisierung, Gerechtigkeit und Utopie, Folgen der menschlichen Mobilität auf das Klima – auch gesellschaftlich. So theoretisch die aufgeworfenen Fragen klingen mögen, werden sie in der Ausstellung anhand haptischer Objekte und interaktiver Stationen konkret nachvollziehbar – auch für Kinder.
Mehr Informationen unter: https://historisches-museum-frankfurt.de/bewegung
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