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Letzte Aktualisierung: 10.12.2018

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Zwischen Hunger und Tod – Das Rhein-Main-Gebiet im Dreißigjährigen Krieg

Vortrag im Haus der Stadtgeschichte Offenbach am 18. März

von Ilse Romahn

(13.03.2018) Das Rhein-Main-Gebiet im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648)“ wird am Sonntag, 18. März, 14 Uhr, durch Historiker Vicente Such-Garcia im Haus der Stadtgeschichte Offenbach (Herrnstraße) gehalten.

Vor vierhundert Jahren begann der Dreißigjährige Krieg als Glaubenskrieg zwischen Protestanten und Katholiken. Er endete als europäischer Machtkampf zwischen den Habsburgern, Frankreich und Schweden. Ereignisse im Rhein-Main-Gebiet waren die Kämpfe des Jahres 1622, die beispielsweise Höchst (heute Frankfurt) und Offenbach betrafen.

Wenige Jahre später, 1629, bezogen bayerische Truppen das Isenburger Schloß. Bereits 1631 wurden diese durch eine schwedische Kriegsmacht unter König Gustav Adolf vertrieben. Im selben Jahr empfing der Schwedenkönig die Frankfurter Ratsherren in Offenbach zur Kapitulation. In den Jahren 1635 bis 1643 verlor dann das isenburgische Fürstenhaus, das in Offenbach residierte, die Herrschaft über das Gebiet. Erst im Jahr 1648 konnte der Frieden wiederhergestellt werden. Gewaltexzesse, Hungersnöte und die Pest hatten die gesamte Region entvölkert, die sich erst im 18. Jahrhundert wieder erholte.

Eintritt: 2,50 Euro.