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Letzte Aktualisierung: 14.06.2019

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Zum Schmerztag am 4. Juni

Asklepios Klinik Langen informiert über neueste Ansätze in der Schmerztherapie

von Ilse Romahn

(04.06.2019) Am Anfang der modernen Schmerztherapie steht die differenzierte Diagnose. Sie hilft, die Gründe für die Schmerzen heraus zu finden und eine individuelle Schmerztherapie einzuleiten. Je nach Schwere der Schmerzen kommen verschiedene Mittel in unterschiedlicher Darreichungsform und Kombination zum Einsatz.

Dr. Michael Schütz
Foto: Asklepios Klinik Langen
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Darüber hinaus haben sich alternative Therapien bewährt. Immer steht bei der modernen Schmerztherapie der ganze Mensch in seiner psychosozialen Gesamtheit im Mittelpunkt der ärztlichen Bemühungen. Welche Methoden heutzutage bei Schmerzen Anwendung finden, darüber informiert Dr. Michael Schütz, Oberarzt Anästhesiologie, Asklepios Klinik Langen.

Schmerzen können vielfältige Gründe haben. Ihre Art und auch die Dauer, seitdem sie anhalten, können Aufschluss über deren Ursache geben. Schmerzqualitäten können zum Beispiel als brennend, stechend, ziehend, dumpf oder scharf beschrieben werden. Außerdem unterscheidet man zwischen chronischen oder akuten Schmerzen. Als weiteres Element der Schmerztherapie gibt die subjektiv empfundene Schmerzintensität, die durch den Patienten selbst auf einer numerischen Skala festgelegt wird, Hinweis auf deren Stärke. In Abhängigkeit vom Schmerzempfinden des Patienten und dem vermuteten Grund seiner Schmerzen werden unterschiedlichste Medikamentenkombinationen angewandt. In der Asklepios Klinik Langen kommt bei der Schmerzbekämpfung ein ganzheitliches Therapiekonzept zum Einsatz, das sowohl physische und psychische als auch soziale Aspekte des Patienten mit einbezieht. Dabei arbeiten Mediziner, Psychologen, Pflegekräfte, Physio- und Ergotherapeuten fachübergreifend zum Wohle des Patienten zusammen.

Behandlung von Schmerzen mit klassischen und alternativen Ansätzen
Die Schmerztherapie in der Asklepios Klinik Langen bietet bei akuten und chronischen Schmerzen ein breites Behandlungsspektrum für unterschiedlichste Schmerz-Erkrankungen an. Besonders bei neuropathischen Schmerzen, die durch eine Erkrankung oder Schädigung von Nerven ausgelöst werden und sehr quälend sein können, hat sich die Kombination aus herkömmlichen und alternativen Methoden bewährt. So werden die zum Teil starken Nebenwirkungen herkömmlicher Präparate reduziert und die Schmerzen trotzdem sicher therapiert.  

Mit Hilfe von Capsaicin-Pflastern, deren Wirkstoff aus sehr scharfen Chilischoten hergestellt wird, lassen sich Nervenschmerzen gut und nebenwirkungsarm über längere Zeit behandeln. Ein anderer Wirkstoff, der zur Schmerzlinderung eingesetzt werden kann, ist Botox. Das als Lifestyle-Medikament zur Behandlung von Falten bekannte Mittel hat auch einen schmerzlindernden Effekt und wird bei chronischer Migräne oder chronischen neuropathischen Schmerzen angewendet.

Die Anwendung medizinischer Blutegeln stellen eine weitere Option bei der Behandlung von schmerzhaften Verschleißerkrankungen an verschiedenen Bereichen des Körpers dar. Besonders effektiv ist die schonende manuelle Behandlung mit der osteopathischen Technik „AORT“, die der Linderung von Schmerzen des Bewegungsapparates dienen. Hiermit lassen sich zum Teil ganz erstaunliche und anhaltende Erfolge erzielen.

"Aus meiner langen Erfahrung heraus lässt sich feststellen, dass es sich bei der Behandlung von Schmerzen immer lohnt, über den 'Tellerrand' zu schauen und medikamentöse und nicht medikamentöse Methoden zu kombinieren. Darüber hinaus sollten nicht nur einzelne Symptome behandelt, sondern stets der Patient in seiner physischen und psychischen Gesamtheit berücksichtigt werden", sagt Dr. Schütz.

Asklepios Klinik Langen