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Letzte Aktualisierung: 13.12.2018

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Wiederbelebung ist kinderleicht

Gesundheitsaktion von Infraserv Höchst auch beim Tag der offenen Tür – Badesalz als Promi-Paten

von Ilse Romahn

(19.09.2018) Jährlich erleiden mehr als 50.000 Menschen einen plötzlichen Herzstillstand außerhalb eines Krankenhauses. Nur 42 Prozent der Laien fühlen sich sicher genug und helfen derzeit, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens mit Herzdruckmassage zu überbrücken. Eine gut ausgeführte Herzdruckmassage würde das Gehirn weiterhin mit Sauerstoff versorgen und die Überlebenswahrscheinlichkeit des Patienten um das Zwei- bis Dreifache erhöhen.

Infraserv Höchst-Mitarbeiterin Petra Kremer (rechts) übt während der Gesundheitsaktion „Zusammen.Retten“ die richtige Herzdruckmassage. Unterstützt wird sie von Maximilian Sonner vom Arbeitsmedizinischen Zentrum.
Foto: Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, 2018
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„Zusammen.Retten“ mit Badesalz
Mit der Gesundheitsaktion „Zusammen.Retten“ möchte das Arbeitsmedizinische Zentrum (AMZ) des Industriedienstleisters Infraserv Höchst die „Angst“ vor der Ersten Hilfe nehmen. Die Aktion findet im Rahmen der bundesweiten „Woche der Wiederbelebung“ vom 17. bis 23. September statt – für Mitarbeiter der Infraserv Höchst-Gruppe sowie für die Besucher des Tags der offenen Tür am 22. September im Industriepark Höchst. Vor Ort informieren die Ärzte des AMZ umfassend über das Thema Wiederbelebung. Geübt wird an interaktiven Puppen, mit denen die Qualität der Herzdruckmassage direkt an Bildschirmen überprüft werden kann.

Als Promi-Paten hat das Arbeitsmedizinische Zentrum das Comedy-Duo von Badesalz gewonnen. Gerd Knebel und Henni Nachtsheim bewerben die Gesundheitsaktion mit einer humorvollen Videobotschaft. Abrufbar ist der Film über den Youtube-Kanal von Infraserv Höchst.

„Prüfen – Rufen – Drücken“
Unter dem Motto „Prüfen – Rufen – Drücken“ soll die Laienreanimation in Deutschland gesteigert werden. „Wiederbelebung ist kinderleicht – Sie brauchen nur Ihre beiden Hände dazu“, sagt Prof. Dr. med. Bernd W. Böttiger, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Rates für Wiederbelebung und Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin der Uniklinik Köln, der bei Infraserv Höchst zum Auftakt der Woche der Wiederbelebung zu Gast war. „Und je fester Sie drücken, desto größer ist die Überlebenschance.“

„Wir haben im Industriepark Höchst einen wirklich guten Rettungsdienst und viele ausgebildete Ersthelfer, aber bei der Wiederbelebung kommt es auf jede Minute an“, betont Infraserv-Geschäftsführer Dr. Joachim Kreysing. Dr. Martin Kern, Leiter Arbeits- und Gesundheitsschutz bei Infraserv Höchst, ergänzt: „Reanimation beginnt bei uns persönlich, denn jeder kann in eine solche Situation kommen und wir möchten mit der Aktion mögliche Unsicherheiten abbauen und für die Reanimation werben.“