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Letzte Aktualisierung: 19.07.2019

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Wie man sich bettet … so geht es dem Rücken

von Ilse Romahn

(10.07.2019) Etwa ein Drittel der Lebenszeit verbringen Menschen schlafend oder wenigstens ruhend im Bett. Wen wundert es dann noch, dass nicht nur die falsche Sitzhaltung im Büro, sondern auch die Liegeposition in der Nacht die Rückengesundheit beeinträchtigt?

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Schlafende Frau
Foto: Dieter Robbin
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Schlafposition
Foto: Fiedels-stok adobe
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Robert Zeiß, Experte für Matratzen und Liegeergonomie vom Puritas Gesundheits- und Wohlfühlhaus, weiß: „Leider liegen viele Menschen so, dass Rückenschmerzen begünstigt beziehungsweise Gelenke und Bänder weiterhin belastet werden. Dabei kann jeder mit einigen wenigen Veränderungen seinem geplagten Rücken viel Gutes tun.“

Warum ist die Liegeposition so wichtig?
Zwischen 30- bis 60-mal verändert sich die Körperlage im Schlaf, das ist wichtig, weil Muskulatur und Bänder ansonsten wie beim längeren Sitzen oder Stehen zu einseitig belastet würden. Robert Zeiß dazu: „Vor allem die Bandscheiben regenerieren sich nachts und nehmen Flüssigkeit auf: ein bedeutender Prozess, der hilft, Verspannungen entgegenzuwirken. Ein zu tiefes Einsinken in die Matratze verhindert wechselnde Liegepositionen, sodass der Körper ungünstige Haltungen nicht selbst ausgleichen kann.“ Aber auch eine zu feste Unterlage erschwert dem Körper die so wichtige Entspannung der Rumpfmuskulatur. „Eine maßgefertigte Matratze, die den individuellen Körperbau sowie die Gewichtsverteilung berücksichtigt, löst das Problem. Denn auf diese Weise erfährt jeder Bereich optimale Unterstützung“, verdeutlicht Robert Zeiß.

Richtig liegen, aber wie?
Schlafstellungen nehmen Menschen unbewusst ein, allerdings gibt es bevorzugte Einschlafpositionen. Wer vor allem auf der Seite liegt, sollte darauf achten, dass seine Schlafunterlage auf Schulterhöhe weicher ist als im Beckenbereich. Zwar wiegt die Schulterpartie generell weniger, jedoch muss sie genau wie das Becken in die Matratze einsinken, damit die Wirbelsäule möglichst waagerecht verläuft. „Bei vielen Polsterunterlagen sackt das Becken deutlich tiefer ein als die Schultern. Dadurch formt sich der Rücken krumm und Wirbelsäule sowie Bandscheiben werden belastet“, warnt der Experte. Die Folge: Eine optimale Erholung der Rumpfmuskulatur bleibt aus und es kommt zu Verspannungen und Kreuzschmerzen. Auch Rückenschläfer sollten darauf achten, dass ihr Becken nicht zu tief einsinkt, weil das die Bildung eines Hohlkreuzes begünstigt. Wer am liebsten in Bauchlage schläft, sollte seine Liegegewohnheiten ändern, da der Kopf dabei stark verdreht und belastet wird. Eine Umstellung kann schwerfallen, klappt aber nach einer Übergangsphase von ein bis zwei Wochen meist gut. Als hilfreich gelten dabei Kissen, die sich zur Unterstützung unter die Knie oder bei Seitenlage in den Rücken schieben lassen. Nicht zu unterschätzen ist auch ein qualitativ hochwertiges Kissen, idealerweise in der Größe 80 mal 40 Zentimeter. Robert Zeiß führt aus: „Sogenannte ‚halbe‘ Kissen sind wieder stark im Kommen, denn viele Menschen erkennen inzwischen, dass diese Kopf und Nacken optimal stützen. Wer das nicht möchte, verwendet am besten gar kein oder ein ganz flaches Kissen.“

 

Über Puritas Gesundheits- & Wohlfühlhaus:

Seit 2015 vertreibt die Puritas Gesundheits- & Wohlfühlhaus GmbH Co. KG deutschlandweit individuell ausgemessene und hergestellte Matratzen. Das Unternehmen mit Sitz in Dresden und Wustermark legt großen Wert auf eine ausführliche Beratung beim Kunden vor Ort. Die Maßanfertigung berücksichtigt nicht nur das jeweilige Körpergewicht, sondern auch -größe und Gewichtsverteilung. So gewährleisten die beiden Geschäftsführer Ramon Witter und Robert Zeiss sowie ihr 30-köpfiges Team eine hohe Passgenauigkeit und eine gleichbleibend hohe Kundenzufriedenheit.