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Letzte Aktualisierung: 22.11.2019

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,What a mess/It's cum ex‘

Kulturdezernentin Hartwig eröffnet Festival für ästhetische Strategien neuer Ökonomien

von Ilse Romahn

(18.10.2019) Kulturdezernentin Ina Hartwig eröffnet am Freitag, 18. Oktober, um 19 Uhr das „What a mess/It’s cum ex-Festival“ in der Naxoshalle Frankfurt.

Vom 18. bis 20. Oktober 2019 verhandeln und präsentieren Vertreterinnen und Vertreter aus Kunst, Kultur, Politik und Wirtschaft beim „What a mess/It’s cum ex-Festival“, wie ruinöse Wirtschaftspraktiken skandalisiert werden können, wie ein gemeinsamer, ökosozialer Umbau unserer Gesellschaft gelingen kann und welche ästhetischen Strategien dafür nötig sind.

Im Mittelpunkt des Festivals steht eine deutschlandweite Autoren-Ausschreibung, an der sich im Frühjahr 2019 mehr als 90 Autorinnen und Autoren beteiligten. Die drei Gewinner-Texte, die sich mit Aspekten des Cum-Ex-Skandals befassen, werden nun szenisch aufgeführt. „Seit dem Jahr 2015 geistert Cum-Ex durch die Medien, ohne je ein richtiger Skandal geworden zu sein. Dabei geht es um bis zu 55 Milliarden Euro. Dieses Geld fehlt jetzt für unsere Gesellschaft: Es fehlt uns für Schulen, für Infrastruktur, für Klimaschutz und für die Kultur. 55 Milliarden beträgt die Summe, die die öffentliche Hand in Deutschland in fünf Jahren insgesamt in die Kultur investiert“, sagt Kulturdezernentin Hartwig.

Das Rahmenprogramm des Festivals, das Akteure mit Besuchern gemeinsam erkunden können, bilden Workshops, runde Tische, „Ted-Ex-Talks“, eine Hörspielinsel, Lesungen und ein Umschlagplatz für alternative und solidarische Wirtschaftsformen.

Reservierungen sind unter http://www.studionaxos.de möglich, beim Eintritt gilt ein solidarisches Preissystem. Das Festival ist eine Initiative von studioNAXOS in Kooperation mit dem Theater Willy Praml sowie der Hessischen Theaterakademie und wird vom Kulturamt der Stadt Frankfurt gefördert. (ffm)