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Letzte Aktualisierung: 10.12.2018

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Wer ist wo wann alt? Familienangebote in der neuen Ausstellung ,Grey is the new pink‘ im Weltkulturen Museum

von Ilse Romahn

(23.11.2018) Das Weltkulturen Museum lädt am Samstag, 24. November, von 15 bis 17 Uhr ein zum Satourday-Workshop „Zurück in die Zukunft/Zeitsprünge” mit Besuch der neuen Ausstellung „Grey is the new pink – Momentaufnahmen des Alterns“.

Schülerinnen in der Ausstellung 'Grey is the new pink' mit dem Kunstprojekt 'Vierzäh Tag hinterem Mond' von Meret Buser
Foto: Stadt Frankfurt / Weltkulturen Museum / Wolfgang Günzel
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Was bedeutet es eigentlich, jung oder alt zu sein? Um das herauszufinden, besuchen Familien mit Kindern ab sechs Jahren die Ausstellung „Grey is the new pink“, die sich mit dem Alter(n) beschäftigt und sie begeben sich auf eine Reise in vergangene Zeiten und erkunden Zukunftsvorstellungen ihrer Familienmitglieder.

Das Satourday-Angebot am Schaumainkai 29 ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail an weltkulturen.bildung@stadt-frankfurt.de oder unter Telefon (069)21238362 ist erforderlich.

Am Sonntag, 25. November, von 11 bis 12 Uhr, gibt es die erste Matineeführung in der Ausstellung „Grey is the new pink“ sowie Vorlesen für Kinder. Zukünftig können Familien jeden letzten Sonntag im Monat daran teilnehmen. Während Eltern und Großeltern eine Führung durch die Ausstellung erleben, können die Kinder im Vorlesezimmer ausgewählten Märchen aus aller Welt lauschen. Ältere Vorlesepaten lesen den Kleinen vor.

Der Ausstellungseintritt am Schaumainkai 29 beträgt 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Die Führung und das Vorlesen sind kostenlos.

Die Ausstellung „Grey is the new pink“ wirft Fragen auf wie: Wer ist wo wann alt? Kann man der „Herausforderung Alter“ optimistisch begegnen? Und welche versteckten Potenziale schlummern im Älterwerden?

In der Ausstellung nähern sich internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Kunstschaffende und Lyriker, aber auch jüngere und ältere Menschen aus der Bevölkerung dem Thema Alter(n) in Fotografien, Filmen, Literatur, Zeichnungen sowie Raum- und Multimedia Installationen und Performances an. Wie Bruchstücke einer Lebenserinnerung wird der individuelle Umgang mit Themen wie Lifestyle, Liebe und Sexualität, Weitergabe von Wissen, Langlebigkeit, Krankheit, Gesundheit und Tod mit Blick auf das Altern zusammengestellt. Zahlreiche Fotografien und Objekte aus den Sammlungen Afrika, Amerikas, Südostasien, Ozeanien und Visuelle Anthropologie sowie Werke der Bibliothek des Weltkulturen Museums erweitern die Perspektiven auf die Thematik. (ffm)