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Letzte Aktualisierung: 15.07.2019

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Wenn die Nase blutet

PatientenForum: „Hier darf man den Kopf hängen lassen!“

von Norbert Dörholt

(03.07.2019) Meistens sieht Nasenbluten schlimmer aus als es ist. Es tritt auf, wenn feine Blutgefäße in der stark durchbluteten Nasenschleimwand verletzt werden, zum Beispiel beim kräftigen Schnäuzen, beim Nasenbohren oder durch eine Schlag bzw. Sturz. Bei wiederholtem Nasenbluten sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden, rät die Vizepräsidentin des Bundesverbandes für Patienten- und Versicherteninteressen, Mechtild Pfeiffer-Krahl.

Die Vizepräsidentin des Bundesverbandes für Patienten- und Versicherteninteressen Mechtild Pfeiffer-Krahl gibt Tipps, wie man mit Nasenbluten am besten umgeht.
Foto: Pressestelle „Das PatientenForum“ e.V.
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Denn, so schreibt sie im neuesten Infoblatt „Aufgepasst & Hergehört“ des PatientenForum e.V. Mainz, Nasenbluten bei Erwachsenen könne auch auf einen hohen Blutdruck hinweisen, während bei Kindern Blutungen im vorderen Bereich der Nase häufiger vorkämen.

Die Vizepräsidentin des über 11.000 Mitglieder starken Verbandes bezieht sich mit ihrer Mahnung auch auf die Neue Allgemeine Gesundheitszeitung und den Deutschen Bundesverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. und rät zu folgenden Erste-Hilfe-Maßnahmen:

1. Aufrecht hinsetzen oder den Kopf hochhalten, um den Blutdruck im Kopf zu verringern.

2. Den Kopf nach vorne hängen lassen und keinesfalls in den Nacken legen! In einem solchen Fall würde das Blut in den Rachen laufen und durch die Speiseröhre in den Magen gelangen, was Übelkeit und Erbrechen auslösen kann. Außerdem kann Blut in die Atemwege geraten, was bei Bewusstlosigkeit besonders gefährlich ist.

3. Ein kalter Waschlappen oder ein Kühlpack im Nacken sorgen dafür, dass die Blutgefäße sich zusammenziehen.

(info@das-patientenforum.de)