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Letzte Aktualisierung: 20.09.2019

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Was haben Rom und Friedrichsdorf gemeinsam?

von Iris G. Schmidt

(09.09.2019) Nicht nur, dass in der Nähe von Friedrichsdorf die Römer durch die später bekannte Hugenotten-Stadt zur Saalburg zogen, nein, einen Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage!

Das "Haus des Herrn", so wie die Tempel zur Ehre Gottes von den Mitgliedern der Kirche Jesu Christi genannt werden, unterscheidet sich lediglich durch die Bauart und Größe, wie auch die beiden historisch bedeutenden Städte Rom und Friedrichsdorf. 

In Rom erblickt man dieses in strahlendem Weiß gehaltene majestätische Meisterwerk der Architektur über den Hügeln der Ewigen Stadt. Vom Olivenhain, der den Tempel dort umgibt, kann der Besucher den Petersdoms, die größte christliche Basilika der Welt, erblicken. Auch umgekehrt von der Vatikanstadt die lichthellen Türme des Tempels. 

Elder Alessandro Dini-Ciacci, zuständig für die Kirche Jesu Christi in Rom und Präsident des Rome Italy West-Pfahles, berichtete im Rahmen des "Open House" interessierten Journalisten und den über 70.000  Besuchern, dass zwischen den Religionen ein harmonisches Miteinander in gegenseitiger Achtung besteht. So wurde auch die Baugenehmigung für das umfassene Areal bereits nach wenigen Monaten erteilt. Übrigens sind seinerzeit während des Tempelbaus alle Olivenbäume umgepflanzt und präpariert worden und konnten somit "lebendig" auf das Grundstück zurückkehren. 

Im Besucherzentrum steht wie in allen Tempeln eine beeindruckende, vom dänischen Künstler Bertel Thorvaldsen geschaffene Christus-Statue, mit ausgebreitenden segnenden Arnen, die Liebe für alle Kinder Gottes symbolisierend. Unter einem wunderschönen Friede ausstrahlenden Gemälde, im Halbrund hinter ihm, stehen, vom Vatikan genehmigte lebensgroße Nachbildungen seiner Jünger, die auch beim Petersdom zu betrachten sind. 

Der neu-renovierte Tempel in Friedrichsdorf hat aber die gleiche Bedeutung und erschafft eine friedvolle Athmosphäre, dessen besonderes Anliegen es ist, darauf hinzuweisen, dass die engen Beziehungen, die zwischen Menschen auf unserer Erde bestehen, auch in einer geistigen Welt fortbestehen. Der von Gott gegebene Freie Wille eines jeden Menschen ist Richtschnur für alle Enscheidungen, dem größten Geschenk unseres Schöpfers. Gott in seiner Liebe zu uns macht da keinen Unterschied zwischen Nationen und Kulturen. Wer da unnötige Differenzen und Grenzen schafft, kann sich jeder selbst beantworten. Ebenso, wodurch Kriege, Hass, Neid, Geltungssucht und alles Leid hervorgerufen werden. 

Der Friedrichsdorfer Tempel hat einen Einzugsbereich von über 30.000 Mitgliedern. Der zweite deutsche Tempel befindet sich in Freiberg (Sachsen). Weitere in Europa gibt es in Bern, Den Haag. 

Sonntags sind Mitglieder und Freunde zu den jeweiligen Gottesdiensten herzlich eingeladen. Die Mitglieder in muslimischen Ländern treffen sich z.B. dort freitags, den jeweiligen Ländern und Kulturen angepasst. 

Es gibt 162 Tempel weltweit. Weitere 40 befinden sich im Bau oder sind geplant. 

Um mehr über die Bedeutung von Tempeln zu erfahren und auch das Interior einmal betrachten zu können, für den besteht dazu vom 13. bis 28. September die Gelegenheit. Danach ist der Tempel nicht mehr für die Allgemeinheit geöffnet. Wie bei den meisten besonderen Stätten dieser Art hat die Stille und Heiligkeit Vorrang die allen vorbehalten ist, die in liebevollem inspirierendem Umfeld Abstand vom Alltag sowie Lösungen für den eigenen Lebensbereich suchen und voll Dankbarkeit bewusst lernen und spüren wollen, dass man der Liebe Gottes dort besonders nah sein kann. 

Zu empfehlen ist jedem Interessierten, diese Gelegenheit zu nutzen..

Nähere Einzelheiten www.frankfurt-temple.de