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Letzte Aktualisierung: 19.06.2019

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Vortrag: Frankfurter Kriminalgeschichte im Nationalsozialismus – eine Annäherung

von Ilse Romahn

(21.05.2019) Am Montag, 27. Mai, unternimmt Marcus Velke eine Annäherung an die Frankfurter Kriminalgeschichte im Nationalsozialismus. Mit seinem Vortrag setzt er die Reihe „Frankfurter Kriminalgeschichte(n)“ fort, die die Gesellschaft für Frankfurter Geschichte in Kooperation mit dem Institut für Stadtgeschichte veranstaltet.

Der Kölner Historiker Velke beschreibt in seinem Vortrag, wie sich die Praxis der Frankfurter Strafverfolgungsbehörden nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten 1933 veränderte. Inwieweit sind diese Veränderungen in Frankfurt bislang erforscht worden und was lässt sich heute überhaupt noch aus Archivquellen rekonstruieren? Gab es auch im „Dritten Reich“ so etwas wie ein „normales Alltagsgeschäft“ der Strafverfolgungsbehörden? Konnten die Nationalsozialisten ihren ideologischen Anspruch im Bereich der Kriminalität und die Wirklichkeit in Übereinstimmung bringen? Auf diese Fragen versucht der Vortrag Antworten zu geben und wird sich dabei insbesondere dem Verhältnis von Ideologie und Praxis in Bezug auf die nationalsozialistische Homosexuellenverfolgung in der Mainmetropole widmen.

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Dormitorium des Karmeliterklosters, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet vier Euro, ermäßigt drei Euro. Für Mitglieder der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte ist der Eintritt mit Ausweis frei. Es besteht nur ein begrenztes Platzangebot. Reservierungen sind nicht möglich.

Weitere Informationen finden sich unter http://www.stadtgeschichte-frankfurt.de  (ffm)