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Letzte Aktualisierung: 18.01.2019

Vortrag „Die Harmonie der Ordnung – Konfuzius und das Christentum in China“ im Haus der Stadteschichte Offenbach

von Ilse Romahn

(10.12.2018) Den Vortrag „Die Harmonie der Ordnung – Konfuzius und das Christentum in China“ hält Historiker Vicente Such-Garcia am Sonntag, 16. Dezember , 15 Uhr, im Haus der Stadtgeschichte Offenbach.

Der chinesische Philosoph Konfuzius lebte vermutlich in den Jahren 551 v. Chr. bis 479 v. Chr, womit ein Teil seines Lebens in die „Zeit der Streitenden Reiche“ fällt. Von ihm ist die Sentenz überliefert: „Wäre die Welt in Ordnung, dann brauchte ich mich nicht damit abzugeben, sie zu ändern.“

In einer unruhigen Epoche formulierte Konfuzius moralische und ethische Ziele der eigenen und gesellschaftlichen Vervollkommnung. Seine Anhänger schrieben die mündlichen Lehren nach dem Tod des Philosophen nieder. Als jesuitische Missionare im China des 17. Jahrhunderts mit diesen Lehren bekannt geworden waren, begann die Wirkung des Philosophen auch im Westen, umgekehrt wandten sich Chinesen dem Christentum zu. Denn der Konfuzianismus und das Christentum weisen in ihrem Streben nach Harmonie und Ordnung verschiedene Ähnlichkeiten auf. In der konfuzianischen Philosophie weist beispielsweise folgende Forderung darauf hin: „Den Angelpunkt zu finden, der unser sittliches Wesen mit der allumfassenden Ordnung, der zentralen Harmonie vereint.“

Eintritt: 2,50 Euro