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Letzte Aktualisierung: 23.04.2019

Vortrag: „America First“ – Zwei Jahre Trump-Land

Eine Zwischenbilanz mit Carsten Hübner, Direktor des Transatlantic Labor Institute (TLI)

von Ilse Romahn

(12.02.2019) Der Deutschen Gewerkschaftsbundes Frankfurt am Main lädt ein zur Vortragsveranstaltung mit Carsten Hübner, Direktor des Transatlantic Labor Institute (TLI), am Donnerstag, 14. Februar, 18.00 Uhr, ins DGB Haus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Straße.

Seit der Wahl Donald J. Trumps zum US-Präsidenten steht Washington Kopf. Regiert wird per Twitter und Executive Orders. Internationale Diplomatie mit der Brechstange ist an der Tagesordnung. Wer die Gefolgschaft verweigert, wird gefeuert. Bei Widerspruch hagelt es öffentliche Beleidigungen – nicht selten unter der Gürtellinie.

Der Vortrag widmet sich dem Henne-Ei-Problem: Ist Donald Trump für den Niedergang der amerikanischen Politik verantwortlich? Oder ist seine Präsidentschaft vielmehr das Ergebnis dieses Niedergangs? Was hat es mit dem Mantra auf sich, die USA seien ein zutiefst gespaltenes Land? Wie reich sind die Reichen? Wie arm die Armen? Was ist „white fear“ und wie wirkmächtig sind Rassismus, Nationalismus, Großmannssucht und gekränkte Männlichkeit in Politik und Gesellschaft? Und schließlich: Wer ist die „schweigende Mehrheit“, auf die sich Trump bezieht, wer hat ihn gewählt und wie groß ist seine Unterstützung beim Prekariat, bei Arbeitnehmer*innen und Gewerkschafter*innen? 

Am Ende seines Vortrages versucht der Referent in die Zukunft zu schauen: Könnte Trump im Jahr 2020 tatsächlich die Wiederwahl gelingen? Und ist es völlig undenkbar, dass wir in absehbarer Zeit auch in Deutschland und Europa amerikanische Verhältnisse bekommen?

Der Eintritt ist frei.   www.frankfurt-rhein-main.dgb.de