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Letzte Aktualisierung: 22.10.2019

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Viele Informationen in entspannter Atmosphäre

Summer Summit des Destination Circles im Sofitel

von Michael Hoerskens

(04.10.2019) Beim Summer Summit des Destinations Circles im Sofitel Francfort Opera präsentierten sich 15 Destinationen und zeigten dabei die Attraktionen und Vorteile ihrer Regionen für MICE-Projekte. Interessenten in Sachen Meetings und Geschäfts-Tourismus konnten sich bei einem Networking vielerlei Informationen und Inspirationen einholen.

Das Sofitel an der Alten Oper in Frankfurt bot beim Summer Summit ein tolles Ambiente
Foto: Hörskens
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Den Ort der Veranstaltung hatte  der Destination Circle gut gewählt, das Ambiente den Sofitel-Hotels an der ehrwürdigen Alten Oper stieß bei allen Teilnehmern auf großen Anklang. „Das ist eine großartige Location“, lobte Matthias Lemcke vom Namibia Tourism Board in Frankfurt. Auch Jérôme Poulalier, Organisator des Destinations Circle, zeigte sich beeindruckt von der Atmosphäre im Sofitel. Er informierte über die teilnehmenden Destinationen und Suppliers, darunter Partner wie Atout France, Brussels Tourism, Bodensee Vorarlberg, die Italienische Zentrale für Tourismus ENIT, das Spanische Fremdenverkehrsamt-Turespaña, South African Airways​ oder Visit Singapore.

 „Wir gehören nicht zu den ersten Destinationen, wenn es um den MICE-Bereich geht, aber wir rücken immer mehr in den Blickpunkt“, sagte Matthias Lemcke vom Namibia Tourism Board über das afrikanische Land. Durch den wachsenden Tourismus sei Namibia mit seinen Attraktionen immer bekannter und auch für den geschäftlichen Tourismus mit dessen Meetings und Kongressen interessant geworden. „Der MICE-Bereich ist in Namibia im Aufbau“, erklärte Lemcke und verwies auf das exotische Flair des abwechslungsreichen Landes mit viel Erlebnispotenzial.

Italien kann für verschiedene Veranstaltungsgrößen unterschiedliche Destinationen anbieten. „Wir haben für große Gruppen entsprechende Angebote in Rom oder Mailand mit vielen großen Hotels, aber auch Destinationen für mittlere oder kleinere Meetings und Kongresse“, berichtete Simona Laboccetta von ENIT in Frankfurt. Dabei nannte sie Genua oder auch Bozen. „In Genua gibt es das europaweit größte Aquarium, dort ist auch ein Dinner möglich“, teilte sie mit. Bozen eine sich für übersichtlichere Gruppen, verfüge über mehrere geeignete Hotels und biete viele Sehenswürdigkeiten wie das Südtiroler Archäologiemuseum, in dem - die Gletschermumie „Ötzi“ besichtigt werden kann - inklusive Exponaten und Informationen. „Viele Attraktionen warten in Italien auf die internationalen Gäste“,  erzählte Lamboccetta stolz. Unter anderem 8000 Kilometer Küste, 55 Nationalparks und natürlich  jede Menge Weltkulturerbe.

Schön beschaulich geht es in der Region Vorarlberg zu, die geprägt ist von vielen familiengeführten Unternehmen und Hotels. Hier spielen Berge und Natur eine wichtige Rolle. „Wir haben den Bregenzerwald, das Montofon, den Arlberg oder das Kleinwalsertal“, berichtete Anja Gunz von Convention Partner Vorarlberg. „Unser MICE-Netzwerk funktioniert sehr gut, man arbeitet hervorragend zusammen“.  Rund um den Bodensee gibt es einen Zusammenschluss von 13  Partnern, die über Kongresshäuser und Tagungsräume verfügen. Daneben diskutiere man etwa darüber, wie Veranstaltungen in der Zukunft aussehen können.

Die japanische Stadt Kyoto warb mit ihrer 2000 Jahre alten Geschichte, aber auch mit ihren modernen Hotels. „Kyoto ist sehr exotisch, man trifft auf Tradition und viele Tempel, aber auch auf Modernes. Die Stadt hat Potenzial“, erklärte Hanna Kleber von Kyoto MICE Overseas Representation. Singapore ist schon lange bekannt für Innovation, Architektur und High tech. Doch auch hier gibt es über Traditionelles zu berichten. Etwa über den Betreiber eines Straßen-Food-Stalls, der für seine Speisen dort einen Michelin Stern erhalten hat. „Der hat jetzt zwei Restaurants und eine Medien-Managerin“, schmunzelte Karin Thönes vom Singapore Tourist Board. Dass Fernreisen auch entspannt sein können, erfuhr man bei South African Airways. „Zu uns fliegt man gemütlich über Nacht und hat nur eine Stunde Zeitunterschied“, teilte Steve Ruebsam mit. Die Linie fliege auch Namibia an.

An den Ständen der verschiedenen Destinationen entwickelten sich im Laufe des Abends beim Networking viele interessante Gespräche. Dies bei kulinarischen Köstlichkeiten. Das Sofitel hatte ein delikates Buffet gezaubert mit Delikatessen wie Maishähnchen, Bodensee-Zander oder Black Angus Entrecôte. Dazu gab es Spezialitäten der einzelnen Destinationen: Kräftigen Speck bei Kärnten Convention, Panna Cotta oder Tiramisu aus Italien oder süffiges Windhoek-Bier aus Namibia.

Untermalt wurde das Get together mit gediegener Live-Musik, ein Duo interpretierte gefühlvoll Songs wie „Georgia on my mind“ von Ray Charles, Lous Armstrong’s „What a wonderful world“ oder „Summer time“, gesungen unter anderem von Billie Holiday.