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Letzte Aktualisierung: 21.08.2019

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Verlorene Mitte – feindselige Zustände?

Diskussion im Haus am Dom mit dem Autor der Mitte-Studie

von Ilse Romahn

(02.05.2019) "Verlorene Mitte - Feindselige Zustände", so heißt die neue, heftig diskutierte Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung zu rechtsextremen Einstellungen in Deutschland. Die Autoren der Studie zeichnen ein düsteres Bild der Lage. Danach treten rechtsextreme Gruppen öffentlichkeitswirksam an der Seite „normaler“ Bürger auf, rechtspopulistische Forderungen und Diskurse erhalten scheinbar immer mehr Raum in Politik und Debatte.

In einer Diskussion am Montag, 6. Mai,19:30-21:30 Uhr, erörtern Wilhelm Berghan, Mitautor der Studie, und Saba-Nur Cheema von der Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank, welche Handlungsempfehlungen sich aus der neuen Studie ableiten lassen. Gefragt wird, wie weit rechtsextreme, rechtspopulistische und menschenfeindliche Einstellungen in die Mitte der Gesellschaft eingedrungen sind und ob die demokratische Mitte geschrumpft oder gar schon verloren ist.

Die „Mitte-Studie“ untersucht seit 2002 antidemokratische Einstellungen in der deutschen Bevölkerung.

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