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Letzte Aktualisierung: 20.09.2019

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Veranstaltungen des Gesundheitsamtes zur Psychiatriewoche und zum Welttag der Suizidprävention

von Ilse Romahn

(04.09.2019) Vom 5. bis 13. September findet die 31. Frankfurter Psychiatriewoche statt. Auf Psychiatrie-Erfahrene, Angehörige, professionelle und ehrenamtliche Helfer sowie auf alle Neugierigen wartet ein umfangreiches und spannendes Programm.

Zahlreiche Institutionen, die in Frankfurt und der näheren Umgebung Angebote und Hilfen für psychisch kranke Menschen vorhalten, laden zu den unterschiedlichsten Veranstaltungen ein.

Das Gesundheitsamt veranstaltet die Eröffnung und eine Autorenlesung mit Anna Sperk.

Am Freitag, 6. September, von 16 bis 18 Uhr findet die offizielle Eröffnung der Psychiatriewoche im Gesundheitsamt mit einer Podiumsdiskussion und Musik statt. Gesundheitsdezernent Stefan Majer wird die Gäste begrüßen. Der Landesverband der Angehörigen Psychisch Kranker diskutiert anschließend unter anderem mit sozialpolitischen Sprechern der Fraktionen des Hessischen Landtages zum Thema Krisenhilfen in psychischen Krisen.

Die Autorin Anna Sperk liest am Montag, 9. September, um 17.30 aus ihrem Roman „Neben der Wirklichkeit“ über den Umgang einer jungen Frau mit ihrer Erkrankung Schizophrenie.

Welttag der Suizidprävention
Anlässlich des Welttags der Suizidprävention am 10. September bietet das Frankfurter Netzwerk für Suizidprävention (FRANS) dieses Jahr bereits zum fünften Mal gemeinsam mit dem Gesundheitsamt und der Selbsthilfe-Kontaktstelle verschiedene Veranstaltungen an, um das Tabuthema Suizid ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.

Die Veranstaltungen der Kampagne „10.000 Gründe – Suizid verhindern“ sind in die Psychiatriewoche integriert.

Zur zentralen Veranstaltung am Abend des 10. September wird Gesundheitsdezernent Majer die Gäste begrüßen. Zwei prominente Gäste werden den Abend gestalten: Schauspielerin, Moderatorin und Autorin Nova Meierhenrich und Markus Kavka, Moderator, Redakteur, DJ.

Meierhenrich hat erlebt, wie sehr eine psychische Erkrankung auch das Leben der Menschen im nahen Umfeld betreffen kann. Ihr Vater war über ein Jahrzehnt an einer Depression erkrankt, an deren Ende er sich das Leben nahm. Mit Kavka spricht sie offen über diese Zeit – über die Themen Depression, Suizid und ihre eigenen Krisen und Erlebnisse. Um Mut zu machen und zu entstigmatisieren.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (ffm)