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Letzte Aktualisierung: 20.09.2019

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Unternehmensbesuch bei Bayer AG

Delegation um Oberbürgermeister Feldmann zu Gast im Industriepark

von Ilse Romahn

(20.08.2019) Der Betriebsrat der Bayer AG, langjährig mit der Division Crop Science am Standort Frankfurt vertreten, hat den Frankfurter Oberbürgermeister in den Industriepark eingeladen.

Bildergalerie
Elisabeth Aßmuss, Teamleiterin der biologischen Prüfung, Forschungsleiter Marco Busch, OB Feldmann sowie Betriebsratsvorsitzender Theo Rennkamp beim Besuch der Bayer AG
Foto: Stadt Frankfurt / Bernd Kammerer
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Hansjörn Dietrich, Leiter der biologischen Forschung, OB Feldmann, Theo Rennkamp, Betriebsratsvorsitzender, und Forschungsleiter Marco Busch
Foto: Stadt Frankfurt / Bernd Kammerer
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Gemeinsam mit dem Wirtschaftsdezernenten Stadtrat Markus Frank, Ralf Erkens, IG Bergbau, Chemie, Energie, Philipp Jacks, DGB, und Teilnehmern der Wirtschaftsförderung Frankfurt und des Ausschusses für Wirtschaft und Frauen informierte sich Feldmann vor Ort über das Unternehmen, seine soziale Verantwortung und Zukunftsperspektiven.

„Die aktuellen und wichtigen Debatten über Bayer und Monsanto müssen unter Einbeziehung der Mitarbeiter geführt werden. Bayer, mit 620 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort Frankfurt, trägt dazu bei, die Region zu stärken. Der Dialog zwischen den Industrieunternehmen und der Stadt bleibt zentral. Daher freue ich mich, hinter die Kulissen der Unternehmen blicken zu können und mich mit den Beschäftigten auszutauschen,“ sagte Feldmann.

Der Oberbürgermeister zeigte sich beeindruckt, mit welch hohem Engagement die Beschäftigten von Bayer im Industriepark an Produkten forschen, sie produzieren, abfüllen und versenden. Damit dies auch in den kommenden Jahren sowohl für das Unternehmen wie auch für die Stadt erfolgreich stattfinden kann, bedarf es verlässlicher Planungsgrundlagen. Die hierzu im vergangenen Jahr beschlossene Anwendung der Seveso-III-Richtlinie hat bundesweit Vorbildcharakter. Sie besagt, dass innerhalb eines Abstands von 500 Metern vom Zaun der Industrieanlagen keine neuen Bebauungspläne für schutzbedürftige Nutzungen aufgestellt werden sollen. Damit gibt es endlich Planungssicherheit - auch für Wohnbebauungen. Feldmann fasst dazu zusammen: „Industrie und Stadt sind aufeinander angewiesen. Nur gemeinsam und mit Offenheit können wir den Wirtschaftsstandort dauerhaft stärken.“

Wirtschaftsdezernent Markus Frank bekräftigt: „Nicht nur mit Blick auf die hohen Gewerbesteuereinnahmen der Stadt aus der Industrie sind die rund 1400 Betriebe des verarbeitenden Gewerbes im Satzungsgebiet von immenser Bedeutung für das Wirtschaftsgeschehen, denn spätestens seit der weltweiten Finanzkrise im Jahre 2008 sollte verstanden worden sein, dass die Industrie nicht nur ein wichtiger Standortfaktor ist, sondern dass nur ein ausgewogener Branchenmix ein stabilisierender Faktor in Krisenzeiten sein kann. Für Unternehmen mit großem Flächenbedarf und für produzierende Betriebe sind Expansionsmöglichkeiten in der stetig wachsenden Stadt knapp, deshalb ist unsere oberste Aufgabe, den Unternehmen in Frankfurt am Main Planungssicherheit und Perspektiven zu bieten, denn sie von existenzieller Bedeutung für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts.“

Theo Rennkamp, Betriebsratsvorsitzender der Bayer AG, zeigte sich erfreut über die angenommene Einladung des Oberbürgermeisters und den dadurch ermöglichten Dialog: „Mit unserem Engagement im Industriepark Höchst sichern wir hochwertige, innovative Arbeitsplätze und tragen dazu bei, die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Frankfurt zu stärken. Damit wir diesem Ziel auch in Zukunft gerecht werden, wollen wir noch stärker in den Dialog mit der Öffentlichkeit treten, um den Menschen zuzuhören, aber auch um auf der Basis von Fakten unseren gesellschaftlichen Beitrag zu erläutern.“ (ffm)