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Letzte Aktualisierung: 20.09.2019

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Trockenheit: Waldbrandgefahr im Hofheimer Forst

Grillplätze gesperrt

von Adolf Albus

(10.07.2019) Das Frühjahr und der bisherige Sommer waren auch im Bereich des Forstamtes Königstein ausgesprochen trocken und sehr warm. Die Wasservorräte in den Waldböden und der Vegetation haben stark abgenommen. Für Hessen hat das Umweltministerium deshalb am 14. Juni die Waldbrand-Alarmstufe A ausgerufen.

Die Stadt Hofheim hat die städtischen Grillplätze ab Mittwoch, 10. Juli, bis auf weiteres gesperrt. Auch die vorübergehende Sperrung von Waldwegen und -flächen ist nicht ausgeschlossen. Für diese Maßnahmen bittet das Forstamt die Bevölkerung bereits jetzt um Verständnis.

Revierförster Karlheinz Kollmannsberger appelliert, beim Besuch des Waldes besonders aufmerksam zu sein. „Jeder kann mithelfen, Waldbrände zu vermeiden“, betont er. „Es gibt einige wenige, aber sehr wichtige, Punkte, die man als Waldbesucher derzeit beachten muss.“ Folgende Verhaltensregeln gelten bei der aktuellen Waldbrandgefahr:

Grillen: Die städtischen Grillstellen sind gesperrt. Diese Sperrung muss unbedingt respektiert werden. Auch außerhalb offizieller Grillstellen darf keinesfalls Feuer entfacht werden. Sollten andere Grillplätze nicht gesperrt sein, muss darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und dass das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes vollständig gelöscht wird.

Rauchen im Wald ist verboten. Brennende Zigarettenstummel dürfen nicht weggeworfen werden – auch nicht aus dem Autofenster.

Glasscherben können wie ein Brennglas wirken und ein Feuer auslösen. Deshalb verbietet es sich, Flaschen im Wald liegenzulassen.

Wege zu den Wäldern müssen frei bleiben. Sie sind wichtige Feuerwehrzufahrten und Rettungswege für Einsatzfahrzeuge. Pkw sind deshalb ausschließlich auf den ausgewiesenen Parkplätzen abzustellen. Die Fahrzeuge dürfen nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen, da sich dieser entzünden kann.
 

Wer einen Waldbrand oder Rauchentwicklung bemerkt, sollte sofort die Feuerwehr (Notruf 112) informieren. Wer dafür ein Smartphone nutzt, ermittelt möglichst über die App „Hilfe im Wald“ den nächstgelegenen Rettungspunkt und teilt ihn den Rettungskräften mit. So können diese den Einsatzort noch schneller auffinden.