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Letzte Aktualisierung: 28.10.2020

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Tour Natur: Umweltdezernentin Heilig zeigt Naturschutzprojekte zum Thema Streuobst

von Ilse Romahn

(31.07.2018) Die diesjährige „Tour Natur“ hat als Schwerpunktthema Streuobstprojekte im Frankfurter Westen. Die Radtour am 30. Juli führte an insgesamt vier Stationen vorbei und die Experten vom Umweltamt - Untere Naturschutzbehörde - erläuterten die Projekte.

In Frankfurt gab es vor zehn Jahren einer Studie von Senckenberg zufolge noch etwa 355 Hektar Streuobstwiesen, das sind ungefähr 1,4 Prozent der Stadtfläche. In der Zwischenzeit sind einige Flächen verschwunden, aber auch neue Flächen hinzugekommen. Im Wesentlichen ist die Zahl mit 315 Hektar, zuletzt 2016 erhoben, fast gleich geblieben.

Leider setzt sich der Trend zur Vernachlässigung von Obstwiesen stetig fort. Viele Eigentümer sind zu alt geworden, um insbesondere den regelmäßig erforderlichen Schnitt der hohen alten Bäume auszuführen, viele Erben solcher Flächen wohnen gar nicht mehr in Frankfurt oder haben kein Interesse daran. So kommt es, dass zahlreiche der in Privatbesitz befindlichen Streuobstflächen verbuschen und sich zum Feldgehölz entwickeln. Auf den städtischen Streuobstwiesen will die Stadt dem Trend entgegenwirken und wenigstens auf diesen Flächen die drohende Verbuschung bekämpfen, um die traditionelle Nutzung der Obstwiesen als Lieferant für Apfelsaft und Apfelwein weiter zu ermöglichen.