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Letzte Aktualisierung: 18.12.2018

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Thementag Pferd und Reiter in der Antike

von Ilse Romahn

(10.08.2018) Am Sonntag, 26. August, von 10 – 17 Uhr dreht sich im Römerkastell Saalburg alles um Pferd und Reiter in der Antike.

Pferd und Reiter
Foto: Römerkastell Saalburg
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Führungen, Präsentationen und Mitmachaktionen lassen das Thema so anschaulich werden, dass die Besucher ihre Freude daran haben werden. Mit allen Sinnen kann man das Reiterleben kennenlernen und in die Welt der römischen Reiter eintauchen.

Das Pferd spielte seit seiner Domestizierung eine wichtige Rolle als Arbeitstier, Transportmittel und nicht zuletzt im Kriegswesen. In der Antike standen sich Reiterabteilungen mit vollkommen unterschiedlichen Traditionen und Techniken gegenüber, die an diesem Tag in Theorie und Praxis präsentiert werden. Neben dem Reiten ohne Steigbügel, Sattel und Gebiss, wie es beispielsweise von den Numidern in Nordafrika praktiziert wurde, waren in der hochgerüsteten römischen Kavallerie Pferde mit aufwändigem Zaumzeug und Reiter mit schwerer Schutzausrüstung üblich.

Versierte Darsteller historischer Reitkunst sorgen mit spektakulären Vorführungen für eine spannende Gegenüberstellung dieser verschiedenen Reit- und Kampftechniken.

Um 11 Uhr präsentiert Pettra Engelländer, Independent European Horseback Archery School (IEHAS) in der Fabrica einen Vortrag zum dem Thema „Equites Infrenati – Die numidische Pferdeausbildung und Reitkunst“ von.

Die Numider waren typisch für die Reiterei des Altertums. Durch ihre Geschwindigkeit als Reitergruppe konnten sie schnelle Angriffe reiten, und in beeindruckender Weise führten sie diese ohne Sattel und Zaumzeug aus. Diese Art zu reiten brachten den Numidern bei den Römern die Bezeichnung „Equites infrenati“ ein, was so viel bedeutet wie „Reiter auf ungezäumten Pferden“.

Für das leibliche Wohl sorgt das Museumscafé Taberna mit Kulinarischem nach römischen Rezepten oder Gerichten aus der heutigen Küche.

Der Eintritt beträgt sieben Euro für Erwachsene und drei Euro für Kinder ab 6 Jahren. Die Familienkarte kostet vierzehn Euro. Es gibt keine Ermäßigungen und Gruppenpreise. Im Eintritt ist die Teilnahme an allen Führungen und Aktionen eingeschlossen.

Archäologischer Park und Museum sind von 9 bis 18 Uhr geöffnet, ebenso der Museumsshop. Das Museumscafé Taberna öffnet von 10 bis 18 Uhr.

Die Buslinie 5 fährt an diesem Tag von Bad Homburg aus jede halbe Stunde zur Saalburg. Der erste Bus fährt ab Bad Homburg Bahnhof Richtung Saalburg um 9.25 Uhr, der letzte von der Saalburg nach Bad Homburg Bahnhof um 18.46 Uhr.

Da das Parkplatzangebot auf der Saalburg begrenzt ist, empfiehlt die Saalburg, wenn möglich öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.

Informationen hierzu siehe www.saalburgmuseum.de unter Info / So finden Sie uns.