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Letzte Aktualisierung: 21.05.2019

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Stadtteilrundgang Sicherheit in Höchst bestätigt Erfolge durch 12.000 Streifenstunden der Stadtpolizei

Sicherheitsdezernent Markus Frank und Leiter der Stadtpolizei Matthias Heinrich sind zufrieden und zuversichtlich

von Ilse Romahn

(08.03.2019) Sicherheitsdezernent Markus Frank hat am Donnerstag, 7. März, in Begleitung des Leiters der Stadtpolizei Matthias Heinrich und einem Kollegen einen gemeinsamen Stadtteilrundgang in Höchst durchgeführt.

Markus Frank auf Streife mit Matthias Heinrich Leiter der Stadtpolizei und Dienstgruppenleiter Christian Pysch (links)
Foto: Stadt Frankfurt
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„Alleine unsere Wache West in Höchst war in über 3000 Fällen Anlaufpunkt für unsere Bürgerinnen und Bürger, die Beobachtungen gemacht, Ordnungswidrigkeiten gemeldet oder Anzeigen erstattet haben. Aber auch für Fragen zur Sicherheit und Ordnung war das Team der Stadtpolizei ganzjährig arbeitstäglich von 8 bis 20 Uhr da“, sagte Frank beim Start des Rundgangs durch den Stadtteil.

Die über 12.000 Streifenstunden der Stadtpolizisten in den westlichen Stadtteilen haben den Stadtrat und die Medienvertreter besonders beeindruckt, zumal diese Stunden im Vergleich zum Vorjahr um fast 17 Prozent erhöht werden konnten, weil eine personelle Aufstockung der Einsatzkräfte erfolgte.

Das Tätigkeitsgebiet eines Stadtpolizisten ist sehr umfangreich und reicht von A wie Abfallrecht bis Z wie Zulassungsrecht. Matthias Heinrich berichtete, dass es auch zur Erledigung von beispielsweise über 200 Lärmbeschwerden in privaten Bereichen und zu 230 Ermittlungen wegen illegalen oder zu früh bereitgestellten Sperrmüllablagerungen gekommen sei. In über 150 Fällen stand die Beseitigung von Gefahrenstellen, wie etwa ungesicherten Baustellen, auslaufende Betriebsstoffe von Fahrzeugen oder von Glassplittern auf Gehwegen an. Das Sicherheitsmobil, eine mobile Wache der Stadtpolizei, kam 13 Mal in den westlichen Stadtteilen für die Bürger zu Einsatz. Auch Gewerbekontrollen und Gaststättenkontrollen sowie die Kontrolle von Spielautomaten wurden stadtweit in großer Anzahl durchgeführt.

„Wir haben im Laufe des letzten Jahres insgesamt rund 120 Spielautomaten, die nicht den Normen und Vorschriften entsprechen, im Benehmen mit der Landespolizei eingezogen und sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in solchen Fällen weiter“, sagte Frank und sieht das als wichtigen Beitrag für die enorme Erfolgsbilanz der Stadtpolizei. Er ergänzte abschließend: „Wir kommunizieren mit den Bürgern und sind auf ihre Hinweise angewiesen. Ziel ist es, eine allgemeine Bewusstseinsveränderungen in punkto Sicherheit und Sauberkeit zu erreichen, und da befinden wir uns gerade im Stadtteil Höchst sichtlich auf einem guten Weg.“ Die Zusammenarbeit der Stadtpolizei mit der Landespolizei verläuft seit Jahren sehr gut, waren sich Frank und Heinrich einig.

Zum Hintergrund
Das Team der Stadtpolizei umfasst rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei einem 24-Stundenbetrieb in mehreren Schichten an 365 Tagen in den regionalen Dienstgruppen, der Task-Force im Umwelt- und Naturschutzbereich und inklusive der zivilen Dienstgruppen bedeutet das allerdings, dass zwischen 35 bis 40 Einsatzkräfte taggleich in einer Schicht im Dienst sind. Berücksichtigt sind darin bereits alle Urlaubs- und Krankenausfallzeiten. (ffm)