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Letzte Aktualisierung: 16.11.2018

Stadtrat Jan Schneider informiert sich über Frankfurter Energie-Infrastruktur

von Ilse Romahn

(13.02.2018) Frankfurt ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort und eine internationale Datendrehscheibe mit großem Energiebedarf. Die NRM NetzDienste Rhein-Main (NRM) sorgen mit ihrer Netz-Infrastruktur für die zuverlässige Versorgung der Bevölkerung, Institutionen und Unternehmen an einem der anspruchsvollsten Standorte Deutschlands.

Jan Schneider bei Besuch der NRM NetzDienst Rhein-Main GmbH mit Christian Thome, Mirko Maier, Torsten Jedzini und Ralf Blume
Foto: Mainova
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Durch ihre mehr als 14.000 Kilometer langen Leitungen transportiert die Mainova-Tochter Energie und Wasser zu ihren Kunden. Der im Frankfurter Magistrat für Bau und Immobilien, Bürgerservice und IT zuständige Dezernent, Stadtrat Jan Schneider, hat am Montag, 12. Februar, die NRM besucht. Schneider informierte sich dabei unter anderem über die Anforderungen an einen kommunalen Verteilnetzbetreiber.

Stadtrat Jan Schneider betonte: „Mein Besuch heute ermöglicht mir einen Blick hinter die Kulissen des für unsere Stadt und den Alltag so wesentlichen Dienstleisters. Die Stadt Frankfurt am Main betreibt ein eigenes Telekommunikationsnetz und treibt den Ausbau der Infrastruktur voran. Dabei sind wir auf kompetente und zuverlässige Kooperationspartner wie die NRM angewiesen, damit auch wir unsere Dienstleistungen zuverlässig anbieten können.“

NRM-Geschäftsführer Torsten Jedzini stellte heraus: „Versorgungssicherheit ist für den Wirtschaftsstandort Frankfurt von zentraler Bedeutung. Unternehmen, Banken oder Rechenzentren sind von einer möglichst ausfallfreien Energieversorgung abhängig. Auch die Bürger erwarten, dass alles reibungslos funktioniert. Diese Ansprüche zu erfüllen, treibt uns täglich an.“

Frankfurt verfügt bereits über eines der stabilsten Stromnetze Deutschlands. Nur sechs Minuten betrug beispielsweise die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je Kunde im Jahr 2016, während der bundesweite Schnitt bei 12,48 Minuten lag. Damit dies so bleibt, investiert das Unternehmen jedes Jahr konsequent in Erhalt, Ertüchtigung und Ausbau der Netzinfrastruktur in Frankfurt und der Rhein-Main-Region. „Um den steigenden Anforderungen einer wachsenden Stadt und unserer Kunden gerecht zu werden, stärken wir unsere bestehende Infrastruktur kontinuierlich. Zusätzlich erschließen wir neue Areale mit leistungsfähigen Netzanschlüssen. Darüber hinaus modernisieren wir zentrale Anlagen wie beispielsweise Umspannwerke – auch um für Herausforderungen wie die zunehmende Digitalisierung gut gerüstet zu sein“, so Jedzini zur Zukunft der Frankfurter Energie-Netze.

Bei seinem Besuch blickte Stadtrat Schneider auch hinter die Kulissen der NRM. So besichtigte er unter anderem die beiden Leitwarten für Strom und Erdgas. Dort werden die Energienetze der Main-Metropole zentral gesteuert und überwacht. Weiterhin besuchte er die zentrale Störungsannahme (NZS) des Netzbetreibers, in der unter anderem die Einsätze zur Erstsicherung disponiert werden.

Kommt es zu unvorhergesehenen Ereignissen im Netz, rückt der Entstördienst der NRM aus. Die beiden Leitwarten, die NZS und die Erstsicherung sind an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzt und einsatzbereit, um eine höchstmögliche Versorgungsicherheit zu garantieren.

Zum Abschluss bedankte sich Schneider für den Einsatz der NRM-Mitarbeiter: „Ich bin beeindruckt von Ihrem Einsatz für unsere Stadt und die Region. Ihnen verdanken wir es, wenn im besten Fall keiner von uns bemerkt, dass es irgendwo eine Störung gibt.“