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Letzte Aktualisierung: 18.01.2019

Spende ermöglicht Schulen ‚Mathe im Advent‘

von Ilse Romahn

(20.12.2018) Mathematik gilt nicht als das einfachste Schulfach. Spielerische Zugänge helfen da Schülern, mit Spaß an die Sache zu gehen und den manchmal abstrakten Stoff leichter zu verstehen. Der Wettbewerb „Mathe im Advent“ ist ein solcher Ansatz. Eine von Oberbürgermeister Peter Feldmann vermittelte Spende der Naspa ermöglicht vielen Frankfurter Grundschulen sowie allen Gesamt-, Haupt-, und Realschulen die Teilnahme an dem spielerischen Leistungsvergleich.

Wettbewerb 'Mathe im Advent' in der Deutschherrnschule: Schülerinnen und Schüler der 5a an der Tafel
Foto: Stadt Frankfurt / Rainer Rüffer
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Mathe im Advent ist ein digitaler Adventskalender für Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelstufe. Noch bis zum 24. Dezember können sie auf http://www.mathe-im-advent.de digital Adventskalendertürchen öffnen. Hinter jedem Türchen verbirgt sich eine Aufgabengeschichte. Das Angebot gilt für die Klassen vier bis sechs und sieben bis neun. Die Aufgaben motivieren zum Entdecken und fördern wichtige Fähigkeiten: Kreativität, Problemlösen und logisches Denken. Sie haben stets einen Bezug zum Alltag, zur Wissenschaft oder zur Arbeitswelt – und natürlich zu Weihnachten. Während die Teilnahme für Einzelspieler unentgeltlich ist, wird für Schulklassen eine Teilnahmegebühr fällig. Hier half eine Spende von 3000 Euro der Naspa, die mit Unterstützung des Oberbürgermeisters zustande kam. „Mathematik ist mehr als Rechnen: Problemlösestrategien, analytisches und kreatives Denken sowie mathematische Expertise werden täglich in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik angewendet“, begründet das Stadtoberhaupt seinen persönlichen Einsatz für das Projekt.

Frau Behr unterrichtet Mathematik in der 5a der Deutschherrenschule, einer Realschule in Sachsenhausen. Die Klasse nimmt an „Mathe im Advent“ teil. „Der Wettbewerb schafft es, dass sich die Kinder freiwillig mit Mathe beschäftigen“, beschreibt sie ihre Erfahrungen. Die Aufgaben findet sie „sehr schülergerecht gemacht“. Behr lobt deren interdisziplinären Charakter. „Sie schulen auch das Textverständnis“, sagt die Lehrerin. Dazu brächten sie „Abwechslung in die Sache“. Der Effekt: „Viele Schüler machen das gerne!“

Behr hofft darauf, am 25. Januar mit ihren Schülern zur Preisverleihung nach Berlin fahren zu können. Hier treffen sich die Gewinner aus dem Bundesgebiet und von deutschen Auslandsschulen. Als Preise winken etwa Softwarelizenzen, Mathekoffer, Bücher, Taschenrechner und Lernspielzeug. Sie hatte bereits in der Vergangenheit an dem Wettbewerb teilgenommen. Doch jetzt stand die neu eingeführte Teilnahmegebühr im Weg. Daher freut sie sich über die Initiative des Oberbürgermeisters. „Das Sponsoring ist eine gute Sache“, sagt die Pädagogin.

Weitere Details zu „Mathe im Advent“ gibt es im Internet unter https://www.mathe-im-advent.de/de/ . (ffm)