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Letzte Aktualisierung: 14.12.2018

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Sonderausstellung und Festveranstaltung: „Tag der Lithographie“ im Haus der Geschichte in Offenbach

von Ilse Romahn

(03.12.2018) Am Donnerstag, 6. Dezember, 17 Uhr, finden im Haus der Stadtgeschichte Offenbach eine Sonderausstellung und eine Festveranstaltung zum „Tag der Lithographie“ statt. Eintritt frei.

Dieser „Tag der Lithographie“, der in Kooperation mit der Internationalen Senefelder-Stiftung (ISS) ausgerichtet wird, ist ein inoffizieller Gedenktag für Lithographie-Freunde weltweit, denn er bezeichnet den Geburtstag des Lithographie-Erfinders Alois Senefelder am 6. Dezember 1771.

Die Veranstaltung würdigt das zweihundertjährige Jubiläum der Publikation von Alois Senefelders „Lehrbuch der Steindruckerey“ im Jahr 1818. Nach der Eröffnung durch Professor Gerhard Kilger, Vorstandsvorsitzender der Internationalen Senefelder-Stiftung (ISS), spricht Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke ein Grußwort.

Anschließend erfolgt ein Festvortrag von Museumsleiter Dr. Jürgen Eichenauer zum Thema: „Werden und Wirkung des Lehrbuchs“. Eine Lesung aus dem „Lehrbuch der Steindruckerey“ richtet Dr. Harry Neß, Internationaler Arbeitskreis Druck- und Mediengeschichte, aus. Begleitend spielt die Harfenistin Letizia D’Amico Kompositionen des Offenbacher Musikverlegers Johann Anton André, der im Jahr 1799 ein Patentrecht für die Nutzung der Lithographie durch einen Vertragsabschluss mit Alois Senefelder erwarb, darüber hinaus die Herausgabe des Lehrbuchs anregte. Die Sonderausstellung zeigt lithographische Kabinettstücke aus der Graphischen Sammlung des Hauses der Stadtgeschichte.