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Letzte Aktualisierung: 18.01.2019

Sieben Prozent mehr Ausbildungsverträge bei IHK-Unternehmen

von Helmut Poppe

(26.11.2018) Das Ausbildungsjahr 2018/2019 ist mit einem deutlichen Zuwachs an Ausbildungsverträgen gestartet. Die IHK Frankfurt registrierte 5.320 neue Ausbildungsverhältnisse; das sind 353 oder 7,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

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Foto: IHK Frankfurt
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Der Zuwachs passierte vor allem in Unternehmen im Stadtgebiet Frankfurt. Deutlich mehr Verträge gibt es in den Metall- und Elektroberufen, bei den Handelsberufen sowie in Hotels und Gastronomie. In den Metallberufen stieg die Anzahl von 305 auf 387, in den Elektroberufen von 392 auf 426, bei den Handelsberufen von 561 auf 614, bei den Hotel- und Gastronomieberufen von 455 auf 505. In einzelnen weiteren kaufmännischen Berufen gab es ebenfalls deutliche Veränderungen, wie bei den Kaufleuten für Personaldienstleistungen, die von 20 auf 34 anstiegen. Auch die Fachkraft für Lagerlogistik erlebte einen Zuwachs von 66 auf 75. Einen Rückgang verzeichneten Berufe in Verkehr und Transport von 338 auf 318.
Ausbildungsverträge mit Flüchtlingen nahmen weiter zu. 229 Migranten aus den Hauptherkunftsländern sind in Berufsausbildung bei Unternehmen im IHK-Bezirk Frankfurt eingetreten, 2017 waren es 168. „Wir sind hoch zufrieden mit dem deutlichen Zuwachs an Ausbildungsverhältnissen“, sagt Karen Hoyndorf, Stellvertretende IHK-Präsidentin. „Das zeigt unter anderem, dass unser Maßnahmenpaket 3x6 wirkt, was neben der Anzahl der Aktivitäten sicherlich auch an der Qualität liegt. Die IHK Frankfurt hat im vergangenen Jahr 18 Maßnahmen initiiert, die die duale Berufsausbildung in der Region stärken. Hierzu gehörten drei Speed-Dating-Angebote zur Beschleunigung von Bewerbungsverfahren, der Auftritt in Elternveranstaltungen und die Einführung eines Ausbildungsatlasses.“ Zu den nächsten Maßnahmen wird die Einführung einer landesweiten Azubicard mit spezifischen Angeboten für diese Zielgruppe gehören.