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Letzte Aktualisierung: 23.08.2019

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Schnäppchenjäger aufgepasst: „16. PfennigBazar" am 3. und 4. September

Erlös für MS-Kranke: „Für kleines Geld einkleiden, im großen Stil helfen"

von Ilse Romahn

(07.08.2019) Der „PfennigBazar" – das Second-Hand-Warenhaus für den guten Zweck – öffnet am Dienstag, 3., und Mittwoch, 4. September, zum bereits 16. Mal im Frankfurter Dominikanerkloster (Kurt-Schumacher-Straße 23) seine Pforten.

PfennigBazar 2018 Saal: Großes Gewusel im großen Saal des Dominikanerklosters beim 15. PfennigBazar
Foto: Thelen/DMSG Hessen
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An diesen beiden Tagen können sich die Kunden jeweils zwischen 10 und 18.45 Uhr „Für kleines Geld einkleiden, im großen Stil helfen". Denn der Reinerlös geht zum größten Teil an die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) Landesverband Hessen, um Beratungs- und Therapieangebote für MS-Betroffene zu finanzieren.

Ob attraktive Business-Outfits, Abendgarderobe, Cocktailkleider, Herrenanzüge oder Lässiges für die Freizeit: Der zweitägige „PfennigBazar" ist bekannt für seine Auswahl an schöner, gut erhaltener und qualitativ hochwertiger Bekleidung für die Dame, den Herrn und das Kind. Außerdem können die Kunden im „Second-Hand-Warenhaus für den guten Zweck" nach Spielsachen, Taschen, Modeschmuck, Schuhen, Kunst, Nippes, Porzellan und Haushaltswaren stöbern und mit ihrem Einkauf beim mittlerweile 16. PfennigBazar am Dienstag, 3., und Mittwoch, 4. September, im Frankfurter Dominikanerkloster (Kurt-Schumacher-Straße 23) jeweils von 10 bis 18.45 Uhr etwa Gutes tun. Für den Wohltätigkeitsbasar haben ehrenamtliche Helfer seit April bei sieben Sammelterminen Spenden angenommen, sortiert und in gut 2000 Umzugskartons verpackt. Die vor 15 Jahren gestartete Erfolgsgeschichte „PfennigBazar" genießt heute in Frankfurt Kultstatus. Seit Anfang an geht der Erlös zum größten Teil an die DMSG Hessen, um Beratungs- und Therapieangebote für MS-Erkrankte zu finanzieren, und zu einem kleineren an den Hospizverein St. Katharina. Untrennbar mit dem „Secondhand Warenhaus für den guten Zweck" verknüpft ist das Traditionsunternehmen Fermont. So ist die Spedition dank Geschäftsführerin Susie von Verschuer-Bär und ihrer Mutter Sigrid Bär das logistische wie organisatorische Rückgrat des PfennigBazars. 2004 hatte die seit Jahren in der DMSG Hessen engagierte Susie von Verschuer-Bär den PfennigBazar gemeinsam mit Ideengeberin Gerhild Börsig, Renate von Metzler (Ehrenvorsitzende DMSG Hessen), Ingrid Pajunk (im März 2019 verstorben) und der verstorbenen Alexandra Prinzessin von Hannover aus der Taufe gehoben.

Am Montag vor der Öffnung des PfennigBazars ist die Fermont-Chefin mit rund 15 Mitarbeitern vor Ort im Dominikanerkloster, um das „Second Warenhaus für den guten Zweck" aufzubauen. Vier Umzugslaster sind an den Tagen ständig im Einsatz und jeweils acht Mitarbeiter an beiden Verkaufstagen, um Ware nachzulegen. Eine Mammutaufgabe leisten ebenso die ehrenamtlichen Helfer. Am Montagnachmittag, wenn Kleiderstangen, Regale und Wühltische stehen, rücken die Freiwilligen an und bestücken das „Kaufhaus PfennigBazar" mit Ware. Während des Verkaufs können die Kunden nach Damen-, Kinder- und Herren-Bekleidung, Kinderspielsachen, Taschen, Modeschmuck, Schuhen, Haushaltsgegenständen, Kunst und Nippes stöbern. Das Besondere am PfennigBazar ist vor allem sein umfangreicher „Boutique-Bereich", wo Käufer hochwertige, Designerstücke, Abend- und Brautkleider sowie edle Herrenzüge zu günstigen Preisen finden können. Zudem wirken die Helfer an den Basartagen als gute Geister, die nicht nur die Kleiderstangen und Regale auffüllen, sondern zudem freundlich und kompetent beraten. Knapp 25 verschiedene Abteilungen umfasst das „Warenhaus PfennigBazar". Für jede Abteilung ist ein Team zuständig, dessen Helfer sich mit dem Angebot und dem jeweiligen Wert auskennt. „Vor allem weisen sie die Kunden immer wieder darauf hin, dass der Erlös für einen guten Zweck ist und daher beim Preis nicht gefeilscht werden darf", erklärt von Verschuer-Bär und ergänzt: „Der PfennigBazar erfüllt in einer wohlhabenden Stadt wie Frankfurt auch einen sozialen Aspekt: Er ist nicht nur für MS-Betroffene, sondern auch für Bedürftige wichtig, die sich hier für kleines Geld etwas Neues leisten können."

Neben den sozialen Faktoren ist der PfennigBazar für die hessische MS-Selbsthilfeorganisation „ein wichtiger Einnahmegarant im Jahresbudget", betont Geschäftsführer Bernd Crusius: „Dank des PfennigBazars können wir MS-Betroffenen Beratungs- und Therapieangebote machen und einen Fahrdienst anbieten. All das trägt dazu bei, das Leben mit dieser nach wie vor unheilbaren Erkrankung zu meistern und Teilhabe zu ermöglichen. Zudem ist der PfennigBazar eine ‚Win-win‘-Situation in mehrfacher Hinsicht: Die Kunden unterstützen durch ihren Kauf MS-Kranke in Frankfurt und Hessen und erwerben im Gegenzug gut erhaltene und auch hochwertige Ware für kleines Geld."

Der „16. PfennigBazar" ist am Dienstag, 3., und Mittwoch, 4. September, im Frankfurter Dominikanerkloster (Kurt-Schumacher-Straße 23) jeweils von 10 bis 18.45 Uhr.

www.dmsg-hessen.de