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Letzte Aktualisierung: 21.08.2019

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Schilddrüse – Motor des Lebens

Selbsthilfegruppe Turtle Helpers lädt am 8. Mai zum Schilddrüsen-Aktiv-Tag ins Klinikum Frankfurt Höchst

von Ilse Romahn

(07.05.2019) Die Schilddrüse gilt als „Motor des Lebens“ und spielt vor allem für den Hormonhaushalt des menschlichen Körpers eine entscheidende Rolle. So kann zum Beispiel eine zu geringe oder zu starke Jodzufuhr eine Schilddrüsenvergrößerung oder eine Funktionsstörung verursachen. Weil Schilddrüsenerkrankungen häufig sehr unklare und allgemeine Symptome zeigen, ist eine frühzeitige Diagnostik umso wichtiger.

Die Selbsthilfegruppe „Turtle Helpers“ lädt in Kooperation mit dem interdisziplinären Endokrinen Zentrum am Klinikum Frankfurt Höchst (Leitung: Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach) am Mittwoch, 8. Mai, Betroffene und Interessierte herzlich zum traditionellen Schilddrüsen-Aktiv-Tag ein, um sich über Aktuelles aus der Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen zu informieren. Los geht’s um 18 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Rund ein Drittel der Deutschen leiden oft unbemerkt unter Problemen mit dem nur walnussgroßen Organ unterhalb des Kehlkopfes. Im Mittelpunkt der Vortragsreihe des diesjährigen Aktiv-Tages stehen neben allgemeinen Informationen über die Funktion der Schilddrüse sowie Behandlungsmöglichkeiten bei Erkrankungen, etwa Schilddrüsenknoten. Als Experten stehen den Gästen Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Dr. med. Bettina Overbeck, Oberärztin der Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin, Swita Nasim, Oberärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, sowie Dr. med. Daniel Gröner, Oberarzt der Klinik für Nuklearmedizin der Universitätsklinik Frankfurt, Rede und Antwort. Im Anschluss an die Vorträge können sich die Gäste wertvolle Tipps bei Schilddrüsenerkrankungen holen, in Büchern zum Thema stöbern oder sich mit anderen Betroffenen austauschen.

Bei der Betreuung von Patienten mit Erkrankungen der Schilddrüse sind verschiedene Disziplinen gefordert: U.a. der Nuklearmediziner und der Experte für endokrine Chirurgie – sie alle arbeiten am interdisziplinären Endokrinen Zentrum am Klinikum Frankfurt Höchst zusammen und stehen auch den Mitgliedern der Selbsthilfegruppe Turtle Helpers bei Fragen zur Verfügung.

Über die Selbsthilfegruppe Turtle Helpers
Die Selbsthilfegruppe für Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen wurde 2005 von Ingrid Staab, der heutigen Leiterin der Gruppe, ins Leben gerufen und trifft sich seit Ende 2014 regelmäßig im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG)  des Klinikums Frankfurt Höchst. In der Selbsthilfegruppe können sich Betroffene miteinander austauschen, finden Verständnis und erhalten wichtige Tipps sowie Informationen (www.turtle-helpers.de).

www.KlinikumFrankfurt.de oder www.kliniken-fmt.de