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Letzte Aktualisierung: 18.04.2019

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Schicksale ermordeter Frankfurterinnen und Frankfurter in Malyj Trostenez - Führung zu Ausstellung

von Ilse Romahn

(12.02.2019) Am Samstag, 16. Februar, führt die Journalistin Renate Hebauf auf den Spuren von Frankfurter Opfern durch die Ausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez: Geschichte und Erinnerung“, die das Institut für Stadtgeschichte bis 17. März im Kreuzgang des Karmeliterklosters zeigt.

Die Führung beleuchtet die Errichtung des Ghettos Minsk, das Überleben im Ghetto und das Schicksal der Frankfurterinnen und Frankfurter bis zur Auflösung des Ghettos im September 1943. Auch die Verhältnisse in Malyj Trostenez, die Errichtung der Vernichtungsstätte und die Deportationen ins Vernichtungslager werden ebenso wie der Einsatz des SK 1005-Mitte unter Leitung des Frankfurter SS-Hauptsturmführers Arthur Harder thematisiert. Einen Schwerpunkt nehmen die Biographien der Frankfurter Opfer wie Tony Caro und Albert Katzenellenbogen ein, ihre Deportation von Frankfurt nach Theresienstadt und die Ermordung in Malyj Trostenez. Zudem erklärt Hebauf Methoden und Herausforderungen bei der Recherche der Biografien der Frankfurter Opfer.

Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr im Kreuzgang des Karmeliterklosters. Die Teilnahme kostet 6 Euro, ermäßigt 3 Euro, Anmeldung nicht erforderlich. Eine weitere öffentliche Führung findet am 16. März um 15 Uhr statt. Gruppenführungen sind auf Anfrage ebenfalls möglich.

Weitere Informationen zur Ausstellung und allen Veranstaltungen gibt unter http://www.stadtgeschichte-frankfurt.de (ffm)