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Letzte Aktualisierung: 23.08.2019

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Religiöse Vielfalt in Nida

Führung im Archäologischen Museum am 9. Juni

von Ilse Romahn

(07.06.2019) Zahlreiche religiöse Vorstellungen prägten den Alltag im römischen Nida. Das schlägt sich auch im Fundgut des Ortes nieder. Die Verehrung der Götter unterlag Regeln, die genau zu beachten waren. Half die Gottheit, so vollbrachte man das Opfer und löste sein versprochenes Gelübde gern und freudig ein.

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Foto: Archäologisches Museum Frankfurt / Uwe Dettmar
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Verbindlich zu beachten waren nur der Kaiserkult und die Verehrung des höchsten Gottes Jupiter. In Nida kam das vor allem in den Jupitersäulen und der Dendrophoreninschrift zum Ausdruck. Ansonsten herrschte, wie überall im Römischen Reich, Religionsfreiheit. Aufwändige Steinplastiken bezeugen die Verehrung für Merkur, Juno, Minerva, Herkules und andere römische Götter. Daneben wurden fremde Götter wie Dea Candida, Mithras und Jupiter Dolichenus nachgewiesen. Die Götterbilder zeigen, dass die Bewohner von Nida tief religiös empfanden und dass nach ihrem Glauben alles durch das Walten der Götter bestimmt war.

Der Archäologe Dr. Jürgen Hodske nimmt die Besucherinnen und Besucher auf eine Reise durch die religiöse Vielfielt im römischen Nida mit bei der Führung am  Sonntag, 9. Juni, 11 Uhr, im Archäologischen Museum.
Treffpunkt ist das Museumsfoyer (Karmeliterasse 1).

Die Führung ist kostenlos. Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Für Erwachsene gilt der reguläre Eintritt (€ 7,00, ermäßigt € 3,50). Eine Anmeldung zur Führung ist nicht erforderlich.