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Letzte Aktualisierung: 23.08.2019

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Rechenzentren haben hohe Bedeutung bei der Digitalisierung

von Helmut Poppe

(18.07.2019) Staatssekretär Patrick Burghardt besucht mit e-shelter einen der führenden Rechenzentrumsanbieter in Europa

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Günter Eggers erläutert Staatssekretär Patrick Burghardt in einem Rundgang den Aufbau des Rechenzentrums, wozu unter anderem Batterien zählen.
Foto: Hessische Staatskanzlei
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v.l.n.r.: Günter Eggers, Head of Public Sector & Healthcare e-shelter; Co-CIO Roland Jabkowski; Staatssekretär Patrick Burghardt; Landtagsabgeordnete Miriam Dahlke; Volker Ludwig, Managing Director, Senior Vice President e-shelter vor den Gebäuden des e-shelter-Campus FRA1 in Frankfurt-Rödelheim
Foto: Hessische Staatskanzlei
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Der Bedarf an digitaler Infrastruktur wächst angesichts der rasch zunehmenden Digitalisierung permanent. Daher haben Rechenzentren eine hohe Bedeutung. Digital-Staatssekretär Patrick Burghardt hat am Mittwoch einen der größten Datacenter-Standorte von e-shelter in Deutschland, FRA1 in Frankfurt-Rödelheim, besucht. e-shelter ist einer der führenden Rechenzentrumsanbieter in Europa.


„Hessen gestaltet die Digitalisierung aktiv, um den Digitalstandort Hessen zu stärken. Denn weite Teile unseres Lebens würden ohne Rechenzentren nicht mehr in gewohnter Weise funktionieren. Rund um den weltweit größten Internetknoten DE-CIX in Frankfurt hat sich Hessen zu Deutschlands Zentrum für digitale Infrastruktur entwickelt, da durch die unmittelbare Nähe kurze Übertragungswege garantiert sind“, sagte Patrick Burghardt beim Besuch. Er zeigte sich überzeugt, dass Entwicklungen wie zur Industrie 4.0 sowie zum „Internet der Dinge“ dazu führen werden, dass die Kapazitätsanforderungen an Rechenzentren weiter steigen werden. Die hessischen Rechenzentren machen rund ein Viertel der Gesamt-IT-Fläche Deutschlands aus. Sie sind eine signifikante Schlüsselindustrie, da sämtliche Unternehmen, Behörden, Institutionen und selbst Privatpersonen direkt oder indirekt Rechenzentrumsleistungen nutzen.
„Es ist hoch spannend, sich vor Ort zu vergegenwärtigen, welcher Strukturen es bedarf, um diese gigantischen Datenmengen in einem Rechenzentrum zu verwalten. Hier kommen gleich mehrere herausfordernde Dinge zusammen. Gerade das Thema Sicherheit ist besonders hervorzuheben – sowohl in Bezug auf die Übertragung der Daten als auch auf die technischen Aspekte einer autarken und mehrfach abgesicherten Infrastruktur“, sagte Burghardt.


„Das Internet und fast alle digitalen Services werden heute aus Rechenzentren bereitgestellt. Die Bedeutung der Data Center als fundamentale Voraussetzung für die digitale Gesellschaft wird aber häufig unterschätzt. Deshalb freuen wir uns über den Dialog mit der hessischen Landesregierung, um die Rahmenbedingungen der Rhein-Main-Region als Rechenzentrumsstandort weiter zu optimieren, damit der Standort auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt“, sagte Volker Ludwig, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei e-shelter.
Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen e-shelter hat sich rasch zu einem international agierenden Unternehmen entwickelt, in dem europaweit rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zwölf Rechenzentrumsstandorten arbeiten. Zu den Kunden zählen Finanzdienstleistungs- und Telekommunikationsunternehmen, öffentliche Auftraggeber sowie IT-, Outsourcing- und Cloud-Service-Anbieter. Als Tochtergesellschaft des japanischen Telekommunikationsanbieters NTT Communications ist e-shelter seit 2015 Teil eines globalen Netzwerks von Rechenzentren, das mehr als 20 Länder und mehr als 400.000 Quadratmeter Rechenzentrumsfläche umfasst.