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Letzte Aktualisierung: 15.07.2019

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Qualifikationschecks als Handlungsvorbild nehmen

von Ilse Romahn

(05.07.2019) Die Kommunale Ausländerinnen- und Ausländervertretung (KAV) begrüßt das Good-Practice-Beispiel der Malerinnung, Qualifikationschecks durchzuführen und so möglichst rasch und unbürokratisch qualifizierten Flüchtlingen Arbeitsplätze zu verschaffen.

Das Potential an gut ausgebildeten und arbeitswilligen Migranten ist auch außerhalb des Maler- und Lackiererberufes sehr hoch und erstreckt sich auch auf andere Migrantengruppen. Angesichts der steigenden Anzahl offener Stellen schlägt die KAV auch anderen Berufsgruppen vor, ein ähnliches oder gleiches Verfahren einzuführen.

In fast allen Berufssparten in Frankfurt werden dringend Fachkräfte benötigt. Oft behindert lediglich die Bürokratie die Vermittlung, denn arbeitssuchende Migranten stünden zur Verfügung.

Zudem hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hilfreiche Programme für Migranten ohne ausreichende Deutschkenntnisse entwickelt. Durch diese Maßnahmen können Menschen zunächst eingestellt werden und dann erst – während ihrer Arbeit – die fehlenden Deutschkenntnisse erwerben.

Die KAV ruft dazu auf, ähnliche Programme auszubauen, mögliche Arbeitgeber zu informieren und zu unterstützen. (ffm)