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Letzte Aktualisierung: 20.03.2019

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Publikumsmagnet in der neuen Altstadt: 300.000 Besucher in der Kaiserpfalz franconofurd

von Ilse Romahn

(14.12.2018) Kulturdezernentin Ina Hartwig und der Direktor des Archäologischen Museums, Wolfgang David, haben am Donnerstag, 13. Dezember, den 300.000 Besucher in der Kaiserpfalz franconofurd begrüßt. Bis zum Jahresende werden 350.000 Besucherinnen und Besucher erwartet.

Ina Hartwig und Wolfgang David begrüßen Irene Roch-Lemmer, den 300.000 Besucher der Kaiserpfalz franconofurd
Foto: Stadt Frankfurt / Archäologisches Museum / Uwe Dettmar
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Wo ein Schwitzbad der alten Römer und Überreste eines karolingischen Königshofes zusammentreffen, erleben Besucher der Kaiserpfalz franconofurd die Ursprünge der Stadt Frankfurt. Seit August dieses Jahres erscheint der ehemalige „Archäologische Garten“ unter dem Stadthaus am Markt im neuen Glanz. Seitdem verzeichnet das Archäologische Museum stetig wachsende Besucherzahlen.

„Das große Interesse an den Ursprüngen unserer Stadt ist beachtlich. Die Besucherzahlen übertreffen unsere Erwartungen bei weitem. Das Archäologische Museum hat bei der anschaulichen Aufarbeitung der historischen Überreste hervorragende Arbeit geleistet. Der Besuch der Kaiserpfalz franconofurd hat sich zu einem Publikumsmagneten und festen Bestandteil eines Altstadtbesuches entwickelt“, sagt Kulturdezernentin Hartwig.

Museumsdirektor David fügt hinzu: „Das Attraktive für die Besucherinnen und Besucher ist die Authentizität der bis zu 2000 Jahre alten Gebäudereste, die bequem zugänglich unter der heutigen modernen Bebauung erlebbar und begreifbar sind: von den Resten eines römischen Heizgebäudes bis zu den Kellerräumen spätmittelalterlicher Häuser, die 1944 zerstört wurden und an die sich ältere Frankfurter durchaus noch erinnern können.“

Die Kaiserpfalz franconofurd bietet, geschützt integriert in die Architektur des Stadthauses, ein Schaufenster in die Ursprünge der Stadt Frankfurt: Mauern eines römischen Bades stehen neben den Fundamenten der karolingischen Pfalz und Überresten spätmittelalterlicher Keller – Spuren aus rund 2000 Jahren Stadtgeschichte. Ausgewählte Funde aus alten und neuen Grabungen in der Frankfurter Altstadt werden in einem Ausstellungsraum in der Bendergasse präsentiert.

Die Öffnungszeiten im Winter (bis Ende März) sind täglich von 10 bis 18 Uhr. Die Ausstellung ist frei zugänglich für Besucher. Kostenlose öffentliche Führungen finden wieder ab Februar 2019 statt. Nach Voranmeldung sind Gruppenführungen auch derzeit möglich. Anmeldungen sind telefonisch möglich dienstags bis freitags von 9 bis 15 Uhr unter (069)21239344 oder per E-Mail an fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de . Weitere Infos gibt es unter https://www.archaeologisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellungen/kaiserpfalz-franconofurd im Internet. (ffm)