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Letzte Aktualisierung: 22.10.2019

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Pressestimme zu "Extinction Rebellion"

von Helmut Poppe

(09.10.2019) Die Frankfurter Rundschau schreibt zu den Blockadeaktionen der Klimaschützer:

Es gibt nirgendwo auf der Welt Politiker, die die nötigen Maßnahmen ergreifen, um das 1,5-Grad-Erwärmungslimit zu halten. Vielmehr steuert der Globus auf eine Heißzeit zu, die unsere Zivilisation in der Tat nicht überleben würde. Was ist da folgerichtiger als ein "Aufstand gegen das Aussterben"? "Extinction Rebellion" wird keine Massenbewegung werden wie Fridays for Future. Doch die Rebellen sind der notwendige Gegenpart zu den konservativen Politikern, die angesichts der erstarkten Klimabewegung zwar sagen: "Wir haben verstanden." Die dann aber nur ein Klimapaketchen mit Placebo-Maßnahmen schnüren, um doch irgendwie so weitermachen zu können wie bisher. Wohin das führt, zeigt "Extinction Rebellion" radikal, aber gewaltfrei - mit Verkehrsblockaden, Sich-Totstellen, Särgen. Ein nötiger Stachel.(ots)