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Letzte Aktualisierung: 18.04.2019

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Post präsentiert neue Briefmarke: Emoji – Ich schreib mal wieder!

von Ilse Romahn

(08.04.2019) Bereits ab 4. April können alle Kunden der Deutschen Post ihre Postkarten in Deutschland oder Briefe ins Ausland (zwei Briefmarken) mit einer Emoji-Sonderbriefmarke versenden.

Neue Briefmarke: Emoji
Foto: Deutsche Post DHL Group
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Für die Deutsche Post stellt Jan Niklas Kröger, Fachlicher Leiter Produktmanagement Postwertzeichen, die 45-Cent-Briefmarke aus der Serie „Post“ im Museum für Kommunikation vor und übergibt dabei dem Direktor des Museums, Dr. Helmut Gold, die ersten druckfrischen Exemplare.

Aus Textnachrichten oder sozialen Netzwerken sind sie nicht mehr wegzudenken: Emojis – kleine, bunte Symbole, die uns unter anderem helfen, Geschriebenes emotional zu bekräftigen. Dabei hat das Wort „Emoji“ gar nichts mit Gefühlen zu tun, sondern bedeutet einfach „Bildschriftzeichen“ und stammt aus dem Japanischen. Dennoch lassen sich damit hervorragend Emotionen transportieren. Doch nicht nur das: Ein einziges Zeichen kann den Sinngehalt ganzer Wörter ausdrücken. Theoretisch ließen sich allein mit den Ideogrammen Konversationen führen, zumindest aber einzelne Begriffe ersetzen. Ihr volles Potenzial entfalten die bunten Symbole trotzdem erst in Verbindung mit sprachlichen Äußerungen.

Der Ursprung der Emojis liegt in ihren Vorgängern, den Emoticons, die zu Beginn der 1980er Jahre aufkamen und schnell Anklang fanden. Ihren Siegeszug um die Welt traten sie allerdings erst 2010 an, als das US-amerikanische Unicode-Konsortium 722 der Pixelsymbole in ihren Zeichensatz aufnahm. Durch die Normierung wurde eine plattform- und geräteunabhängige Kommunikation möglich, weshalb Emojis von nun an überall einsatzbar waren.

Parallel zur Präsentation war das Erlebnis Briefmarken Team der Deutschen Post Philatelie im Museum für Kommunikation am 04.04.2019 von 10:00 – 18:00 Uhr, vor Ort, um alle Sammlerwünsche zu den Neuausgaben zu erfüllen. Neben den beiden offiziellen Ersttagsstempeln hat das EB-Team auch einen besonderen Stempel sowie eine Maximumkarte im Gepäck.

Philatelisten und Interessierte, die nicht selbst vor Ort sein konnten und trotzdem gerne den Stempelabdruck hätten, wenden sich mit ihrem Stempelwunsch (innerhalb von 28 Tagen nach der ersten Verwendung des Stempels) schriftlich an die Deutsche Post AG, Niederlassung MULTIKANALVERTRIEB, Sonderstempelstelle, 92627 Weiden (für Briefe) oder Franz-Zebisch-Str. 15, 92637 Weiden (für Pakete).